Kosten eines Dachausbaus

Was kostet eine Dachdämmung?

Der Dämmung kommt beim Dachausbau unter mehreren Aspekten eine entscheidende Bedeutung zu. Sie verringert den Energieverbrauch und senkt die Heizkosten nachhaltig – 10 bis 20 Prozent sind je nach Ausführung realistisch. Allein dadurch amortisiert sich eine Dämmungsmaßnahme relativ schnell.

Zudem wirkt sich eine moderne Dämmung spürbar angenehm auf das Raumklima im Dachgeschoss aus: Im Sommer bleibt der Raum kühler, im Winter angenehm warm.

Mit welchen Kosten muss man als Hausbesitzer für eine Dachdämmung rechnen? Und welche Förderungen gibt es für die Dämmung des Daches?

Kosten einer Dachdämmung – Beispiel Zwischensparrendämmung

Die Gesamtkosten einer Dachdämmung hängen von mehreren Faktoren ab. Hierzu zählen der Dachtyp, beispielsweise Steildach, die Dachfläche, die eingesetzten Dämmmaterialien und vor allem das Dämmverfahren.

Am häufigsten kommt eine Zwischensparrendämmung zum Einsatz, bei der die Dämmstoffbahnen zwischen die Dachsparren geklemmt und fixiert werden. Die Deckung auf dem Dach bleibt bei dieser Variante unverändert. Für die Zwischensparrendämmung kann von folgender Kostenspanne ausgegangen werden:
Dachdämmung von innen mit Mineralwolle oder Steinwolle-Produkten, bezogen auf ein Einfamilienhaus mit 120 qm Dachfläche und Satteldach

  • Quadratmeter Dämmmaterial ohne Montage ab ca. 30 – 60 Euro
  • Quadratmeter Dämmung durch Fachbetrieb (inkl. Material und Lohnkosten) ab ca. 50 – 100 Euro
  • Gesamtpreis der Dämmungsmaßnahme 6.000 – 12.000 Euro

Detaillierte Informationen zu Dämmstoffen und ihren Eigenschaften: ISOVER Dämmwissen

Preis einer Untersparrendämmung

Weniger finanzieller Aufwand ist erforderlich, wenn eine vorhandene Dämmschicht verstärkt wird. Dies ist beispielsweise bei älteren Gebäuden aus den 1960er / 70er Jahren interessant, bei denen oft eine noch intakte, aber zu dünne und damit wenig wirksame Dämmschicht verbaut ist. Mit einer Untersparrendämmung lässt sich diese aufrüsten und auf effizientere Werte bringen. Hier hängt der Preis von der Dicke und Qualität des zusätzlichen Materials ab.

  • Quadratmeter Untersparrendämmung durch Fachbetrieb 30 – 90 Euro

Preis einer Aufsparrendämmung

Aufwändiger und entsprechend teurer ist die Aufsparrendämmung, die von außen erfolgt. Hier muss das Dach zunächst ab-, nach Einbau der Dämmung und des neuen Nässeschutzes wieder eingedeckt werden.

  • Quadratmeter Aufsparrendämmung durch Fachbetrieb 100 – 200 Euro

Fördermittel nutzen: Lassen Sie den Staat Ihre Dachdämmung unterstützen

Eine Dachdämmung zählt zu den anerkannten Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz eines Gebäudes. Deshalb können Hausbesitzer auch diverse staatliche. Förderprogramme in Anspruch nehmen. Diese können vier- bis sogar fünfstellige Beträge erreichen und die Investition deutlich erleichtern. Bei Einhaltung der entsprechenden Vorgaben stehen beispielsweise äußerst zinsgünstige Kredite oder Zuschüsse auf Abruf bereit.

Umfassende Informationen zu Förderung und Finanzierung eines Dachausbaus bietet ein kostenloses E-Book von Rathscheck – lesen lohnt sich.

Wichtig: Auf die EnEV-Regeln achten – und auf die 20 cm

Die konkrete Dämmwirkung, die beim Dachausbau erreicht werden muss, ist in der Energie-Einsparverordnung (EnEV) festgelegt. Mit welchem Material in welcher Stärke die vorgeschriebenen Werte eingehalten werden können, lässt sich anhand der Herstellerangeben präzise ermitteln: Zu allen Dämmprodukten gibt es exakte Angaben über Wärmeleitfähigkeit, Schallschutzeigenschaften, Feuchte- und Brandschutz.

Experten empfehlen, bei der Materialdicke zugunsten höherer Energieeffizienz nicht zu sparen und eine mindestens 20 cm dicke Dämmschicht im Dachgeschoss einzuplanen.

Welche Bedeutung hat die EnEV für Ihre Dachsanierung? Erfahren Sie mehr auf unserer Themenseite

Bildquelle: ISOVER


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