Dachsicherheit- und die meistgestellten Fragen

und wir geben die Antworten darauf...

Warum ist ein regelmäßiger Dachcheck notwendig?

Wie ein Auto, das in jährlichen Abständen zum Kundendienst muss, sollte auch ein Dach regelmäßig überprüft und bei Bedarf saniert werden. Denn schon kleinste Mängel, die nicht ausgebessert werden, können große Schäden bewirken. Man sollte das Dach, zusätzlich zu den wichtigen Untersuchungen nach Unwettern, mindestens zweimal im Jahr – am besten vor dem Winter und im Frühling – sorgfältig überprüfen.

Müssen Dacharbeiten vom Profi erledigt werden?

Arbeiten auf dem Dach sind ohne die richtigen Sicherheitsvorkehrungen und Arbeitshilfen extrem gefährlich. Fachwissen ist unverzichtbar, denn Fehler in der Ausführung zeigen sich oft erst nach Jahren. Fazit: Dacharbeiten sollte ein Fachmann erledigen.

Was sind Sturmklammern?

Sturmklammern geben dem Dach mehr Halt und Stabilität. Sie werden unter den einzelnen Dachpfannen befestigt und sorgen für eine sichere Eindeckung. Bei einem Sturm können so auch keine einzelnen Dachpfannen mehr vom Dach fallen und Passanten oder Autos treffen.
 

Welche Folgen hat eine beschädigte Dämmung?

Ist die Dämmung defekt steigen die Energiekosten: im Winter wachsen die Heizkosten durch austretende Wärme. Im Sommer funktioniert die Kühlung dagegen nicht einwandfrei. Außerdem kann durch Dämmlecks Feuchtigkeit eindringen und massive Schäden am Mauerwerk verursachen.

Wie kann man Dämmlecks erkennen?

Im Winter ist eine einheitliche Schneedecke auf dem Dach ein Indikator für eine funktionierende Wärmedämmung. Einzelne dunkle Stellen neben weißen Flächen deuten dagegen auf eine defekte Dämmung hin. An diesen Stellen tritt Wärme aus und lässt den Schnee schmelzen. Im Sommer deuten nach einem Regen feuchte Stellen oder Prützen im Innenraum des Dachgeschoßes auf Lecks in der Dämmung hin.

Wie hält das Dach einem Sturm am besten Stand?

Nur ein intaktes Dach, das regelmäßig gewartet wird, bietet Sicherheit und Schutz. Geneigte und massive Dächer z.B. aus Schiefer, Dachsteinen und Ziegel trotzen Unwettern besser als flache Dächer. Zusätzlichen Halt bieten Sturmklammern, die unter den einzelnen Dachpfannen angebracht werden.

Wie wird das Dach winterfest?

Wichtig ist eine gründliche Überprüfung des gesamten Daches inklusive Dämmung und Dachstuhl. Neben lockeren Elementen müssen Risikobereiche für eintretende Nässe wie An- und Abschlüsse von Lüftung, Fenster, Kaminen sorgfältig kontrolliert werden. Man sollte außerdem eine Schneesicherung wie Schneefanggitter und Schneestopper anbringen und die Dachrinne säubern.

Wer haftet bei abgehenden Dachlawinen?

Hausbesitzer sind gesetzlich dazu verpflichtet für ausreichenden Schneeschutz zu sorgen. Kommen Sie dieser Pflicht nicht nach, haften sie bei Schäden durch Dachlawinen. Schneeschutzsysteme wie Schneefanggitter sind daher unerlässlich. Je nach Haushöhe, Dachneigung, und Standort sind sogar Schneestopper vorgeschrieben.

Wo sind die Risikobereiche für eintretende Feuchtigkeit auf dem Dach?

Besonders An- und Abschlüsse von Fenstern, Lüftungen und Kaminen sind für eintretende Nässe gefährdet. Daher muss bei der Anbringung der Dämmung besonders auf die einwandfreie Verarbeitung an diesen Stellen geachtet werden. Zudem sollten die Anschlüsse regelmäßig auf ihre Dichtheit kontrolliert werden.

Muss man das Dach nach einem Unwetter überprüfen?

Wer absolut auf Nummer sichern gehen möchte, sollte das Dach nach Unwettern überprüfen. Pfützen auf dem Dachboden und Verfärbungen an der Wand weisen auf Lecks im Dach hin. Mithilfe von ausgelegten Zeitungen können undichte Stellen ebenfalls einfach lokalisiert werden.

Wie zahlt sich die Investition in Dämmmaterialien aus?

Eine intakte Dämmung wirkt sich positiv auf das Wohnklima aus. Im Sommer hält sie die Hitze fern, im Winter die Kälte. So können Heiz- und Energiekosten gespart werden. Außerdem wird die energetische Sanierung des Daches durch die Anbringung einer Dämmung durch viele Förderprogramme finanziell unterstützt.

Welche Dacheindeckungsmaterialien sind am sturmsichersten?

Schiefer ist extrem robust und jede Platte wird einzeln am Dach befestigt. Daher ist dieses Material sehr sturmsicher. Aber auch eine Metalleindeckung mit Titanzink wird mechanisch befestigt und hält damit schweren Stürmen stand. Dachsteine und Dachpfannen können mit sog. Sturmklammern nachgerüstet werden. Mit der richtigen Sicherung kann folglich jedes Dach sturmsicher gemacht werden.

Spielt die Dachneigung eine Rolle für die Sicherheit bei Stürmen?

Generell sind Flachdächer bei starken Stürmen gefährdeter, als Dächer mit einem hohen Neigungsgrad. Bei einem Flachdach kann der entstehende Unterdruck am Dach nicht im gleichen Maße wie bei einem Steildach entweichen und es bildet sich so eine stärkere Sogwirkung. Bei einem Flachdach sollte daher besonders auf eine sturmsicher befestigte Dacheindeckung geachtet werden.
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