Tipps zum richtigen Dachdämmen

Was eine effektive Dachdämmung ausmachen kann, bemerkt man allerdings nicht nur an einem kühlen Dachgeschoss im Sommer: Auch an der Heizkostenabrechnung wird sich die bessere Dämmung bemerkbar machen. Denn nach einer energieeffizienten Dachsanierung wird weit weniger Energie für die Beheizung der Räume benötigt und damit bares Geld gespart.

Möglichkeiten der Dachdämmung

Bei der Dachdämmung stehen einem grundsätzlich mehrere Varianten zur Verfügung: die Auf-, Zwischen- und Untersparrendämmung. Während die Aufsparrendämmung oberhalb der Dachsparren und von außen angebracht ist, wird die Dämmung bei der Zwischen- bzw. Untersparrendämmung in der Regel von innen montiert, entweder zwischen oder eben unter den Sparren, also den von der Traufe zum First laufenden Balken bzw. Trägern des Dachstuhls.

Das richtige Material zur Dachdämmung

Die Wahl der richtigen Materialien für eine Dachdämmung erfolgt getreu dem Motto: Was gegen Kälte hilft, schützt auch vor zuviel Hitze. Glaswolle-Dämmstoffe zum Beispiel eignen sich bestens, da sie anpassungsfähig und dabei höchst komprimiert verpackt sind. Allgemein gilt: für eine optimale Dämmung sollte der U-Wert der wärmenden Hülle die Marke von 0,22 nicht überschreiten. Um eine Schimmelbildung wirksam zu vermeiden, ist außerdem der Einsatz einer sog. Dampfbremsfolie zu empfehlen, denn sie passt sich flexibel an Temperatur- und Feuchtigkeitsunterschiede an.

Die Dampfbremse

Bei der Anbringung der Dampfbremse ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Anschlüsse und Verbindungen zur Dachkonstruktion wind- und luftdicht abgeschlossen sind, damit keine Wärmebrücken entstehen, durch die später kalte Luft eindringen, bzw. warme Luft nach außen gelangen kann.

Wird auf die einwandfreie bauphysikalische Funktion des Dachs geachtet, erhöht sich automatisch auch die Lebensdauer. Es lohnt sich also etwas mehr in die Qualität der Materialien zu investieren, um sich spätere Reklamationen und Ärger zu ersparen.

Bildquelle: Isover