Kinderzimmer unterm Dach

Wenn schon Home Schooling, dann wenigstens schön!

Ein Kinderzimmer direkt unterm Dach war schon immer das Größte: Das eigene Reich zum Spielen, zum Schlafen, zum Musikhören und zum Lernen.

In diesen Monaten ist ein unerwarteter Dauergast in die Räume der Kids und Jugendlichen eingezogen: Die Schule. Seit geraumer Zeit kam und kommt der Unterricht immer noch online ins Haus. Lehrer erscheinen auf dem Monitor anstatt im Klassenzimmer, und die Hausaufgaben kommen nicht auf den Heftstapel, sondern auf den Server.

In dieser Situation erweist es sich als extrem praktisch, wenn das Dachgeschoss schon so gut ausgebaut und modernisiert ist, dass das „Home Schooling“ produktiv abläuft – in einer Umgebung, die den Stress in Grenzen hält und auch Platz lässt für den Spaß. Denn der ist für Kinder genauso wichtig wie ABC und Algebra.

Wie wird ein Kinderzimmer unterm Dach am besten eingeteilt und eingerichtet?

1. Kindgerechte Platz-Planung

Spielen, Schule, Schlafen und Stauraum sind die vier natürlichen Zonen eines Kinderzimmers unterm Dach. Je nach verfügbarer Quadratmeterzahl lässt sich nahezu jeder Dachraum so aufteilen, dass für alle Bedürfnisse der Junioren ausreichend Platz bleibt. Besonders wichtig: Am Boden eine großzügige Fläche für Spielaktivitäten frei halten!

Die klare Trennung der Bereiche bringt auch praktische Vorteile im (Homeschool-) Alltag: Auf den Distanzunterricht und die Hausaufgaben konzentriert man sich einfach besser, wenn die Gamekonsole und das Spielzeug nicht unmittelbar in Sicht- bzw. Reichweite liegen.

2. Nischen nutzen

Ihr Dachgeschoss hat einige Ecken? Umso besser! Denn Platz, der sich für Möbel und Aktivitäten nicht eignet, ist ideal für integrierte Schränke und Regale – alternativ auch für Staubereiche, die mit einem Vorhang abgetrennt werden.

3. Der Ordnung eine Chance geben – oder gleich mehrere

Die Menge an Autos, Puppen, Puzzles, Kuscheltieren, Bastelarbeiten und Malutensilien, die ein Kind sein eigen nennt, erhöht sich von Monat zu Monat. Äußerst hilfreich deshalb fürs Aufräumen: Ein gut abgestimmtes Sortiment an Kisten unterschiedlicher Größe, in denen sich alle Besitztümer schnell unterbringen lassen. Diese Behältnisse können zum Beispiel entlang einer Schräge unterhalb der Stehhöhe gelagert werden – eine hervorragende Chaos-Prophylaxe!

4. Da ist noch Luft nach oben

Je nach Höhe des Dachgeschosses kann die nutzbare Fläche durch clevere Einrichtungsideen zusätzlich gesteigert werden. Hochbetten schaffen eine gemütliche Extra-Höhle zum Spielen oder Raum für einen begehbaren Kleiderschrank. Bei besonders hohen Dachbereichen kann auch eine Galerie eingezogen werden – das schafft Quadratmeter und Kletterspaß zugleich.

5. Licht und Farben bringen fröhliche Stimmung

Ausreichend Tageslicht ist für Kinder ebenso wichtig wie für Erwachsene. Das Kinderreich unter der Schräge sollte deshalb mit so vielen und ausreichend großen Dachfenstern ausgestattet sein, dass tagsüber künstliche Beleuchtung im Normalfall überflüssig ist. Die Bedienungselemente der Fenster sind idealerweise ohne Zuhilfenahme von Stühlen oder Trittleitern gut erreichbar – so wird das Lüften sicherer. Bei kleineren Kindern empfiehlt sich der Einbau eines zusätzlichen Sicherungselements wie z. B eines Sperrbeschlags, der den möglichen Öffnungswinkel des Dachfensters mechanisch verringert.

Das Farbklima im Raum lässt sich durch Sonnenschutzelemente und Wandfarben ganz den Wünschen des Bewohners anpassen. Mädchen entscheiden sich oftmals für ein zauberhaftes Rosa, Jungen bevorzugen gerne piratenhafte Blau- und Grüntöne. Teilen sich zwei Geschwister einen Raum, kann jeder „Herrschaftsbereich“ mit der individuellen Lieblingsfarbe abgegrenzt werden.

6. Kinder-Klima zum Wohlfühlen

Eine gute Dämmung trägt maßgeblich dazu bei, dass das Dachgeschoss auch in den heißen Sommermonaten eine Wohlfühlzone und im Winter ein kuschelig-warmes Nest bleibt. Sie bildet außerdem einen effektiven Schallschutz gegen Lärm von außen und sorgt für erholsamen, ungestörten Schlaf.

Bildquelle: VELUX Deutschland

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