Eleganter zur kostenlosen Energie

Dach-integrierte Solaranlagen

Umweltfreundlich, lukrativ – aber nicht unbedingt eine Zierde fürs Haus: Die marktübliche Standardvariante von Photovoltaik-Anlagen ist oft ein optischer Störfaktor auf dem Dach. Dies vor allem, wenn die Solarpaneele mittels einer Montagehalterung über der Eindeckung befestigt wurden und diese verdecken – das macht die Solarinstallation unvermeidlich zu einem „hervor-ragenden“, aber nicht dekorativen Blickfang. Den kostenlosen Solarstrom bezahlt man dann mit einer durch die aufgeständerte Bauweise langfristig veränderten Optik.

Bessere Optik bei gleich guter Stromernte: Indach-Systeme

Eine ästhetische Alternative sind sogenannte Indach-Solarsysteme: Ihre Paneele werden bündig in die Eindeckung integriert und schaffen eine einheitliche Oberfläche. Eine weitere Alternative sind direkt auf die Dachfläche gesetzte Paneele, wie sie zum Beispiel bei Zinkdächern möglich sind. In beiden Fällen sieht man zwar, dass eine Solaranlage vorhanden ist, die Optik wird aber nicht gestört. Aufgrund der eleganten Einbindung gewinnt das Dach sogar einen zusätzlichen wertigen Look. Da der Winkel zur Sonne sich nicht verändern muss, ist auch bei dieser Bauweise eine uneingeschränkte Ausnutzung der regenerativen Gratis-Energie gewährleistet.

Für jedes Dach eine schöne Lösung

Ob Ziegel, Dachsteine oder Schiefer – Indach-Anlagen sind für alle gängigen Eindeckungen erhältlich. Generell empfehlenswert sind diese Systeme für Steildächer mit einem Neigungswinkel von mindestens 20, besser 30 Grad.

Der Dachsystem-Anbieter Braas bietet beispielsweise Module für die Integration in Dachsteine und -ziegel an. Ein einzelnes Modul ersetzt durchschnittlich sechs Dachsteine, sodass die Größe der gesamten Anlage flexibel bestimmt werden kann – je nach Dachfläche und Auslegung der angeschlossenen Technik bzw. dem Speichersystem.

Mehr Informationen: Info-Seite Indach-Systeme 

Eine völlig neuartige Lösung kommt vom Schiefer-Spezialisten Rathscheck: Anstelle der sonst üblichen Dachlatten werden ganz einfach hochstabile Metallprofile auf die Dachsparren montiert. In diese lassen sich dann Schieferplatten oder Solarmodule im gewünschten Format einfach einklicken. Die Module können mit Steckverbindungen untereinander gekoppelt werden, eine aufwändige Leitungsverlegung ist nicht erforderlich.

Mehr Informationen: Info-Seite Schiefer und Solar 

Fachhandwerker sorgt für sichere Montage

Solarmodule, die in die Eindeckung gesetzt werden, müssen neben der Stromproduktion auch sicherstellen, dass das Dach dicht ist, sowohl gegen eindringendes Regenwasser von oben als auch gegen aufsteigende Feuchtigkeit. Spezielle Eindeckrahmen ermöglichen die Integration der Solarmodule in die vorhandene Dachfläche, sodass unter der Solaranlage auf Dachziegel verzichtet werden kann. Die Montage muss aus diesem Grund von einem fachkundigen Handwerker vorgenommen werden.

Ratgeber Solaranlage

Umfassende Informationen rund um die Themen Photovoltaik und Solarthermie finden Sie in unserem Ratgeber Solaranlage.

Bildquelle: Braas (Hauptmotiv), Rheinzink

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