Asbest: Wie Bauherren richtig sanieren

Mit einem Beratungs- und Förderprogramm unterstützt Rathscheck Schiefer Hausbesitzer bei der Sanierung von Asbest-Dächern. Nach dem erfolgreichen Pilotprojekt im Landkreis Mayen-Koblenz im Vorjahr wird die Kampagne im Jahr 2016 auf den Westerwaldkreis, den Landkreis Neuwied sowie die Stadt Koblenz ausgeweitet.

Erst ist es nur hässlich und unansehnlich, doch dann wird das Dach gefährlich: Platzregen und Hagel bringen alte Asbestzement-Platten zum Bersten. Im verrotteten und beschädigten Zustand setzt das künstlich hergestellte Silikatmaterial feinste Fasern frei – gesundheitsgefährdend für Hausbewohner und Umfeld.

So geht es heute hunderttausenden Hausbesitzern und Immobilien-Erben. Mindestens 60 Prozent aller zwischen 1950 und 1980 gebauten Eigenheime ächzen unter Asbest-Altlasten, die meisten der 1,4 Milliarden Quadratmeter verlegten Asbestzement-Platten fristen auf Dächern der Sanierung entgegen. Quer durch Deutschland müssen in den kommenden Jahren mehr als 100.000 Dächer auf Privathäusern erneuert werden.

Für Sanierer hat Rathscheck Schiefer ein kostenloses Beratungsprogramm aufgelegt. Vor Ort schauen sich Experten den Sanierungsfall an, beraten bei der Auswahl der Deckart, helfen bei der Planung und bei der Suche nach einem fachkundigen Schieferdecker. Zusätzlich unterstützt Rathscheck die Asbestsanierung mit einem pauschalen Zuschuss in Höhe von 500,- Euro - und gibt Bauherren Tipps zu weiteren Fördermöglichkeiten.

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