Dachentwässerung

Optimal planen

Ein System zur Dachentwässerung leitet sämtliches Regenwasser oder Schmelzwasser ab. Es besteht aus Dachrinnen, Fallrohren und Halterungen, wobei nach verschiedenen Systemen unterteilt wird. Am weitesten verbreitet ist die von außen angebrachte Regenrinne, die direkt unter der Dachkante liegt und das Wasser lediglich über Fallrohre abführt.

Aus welchem Material soll die Dachrinne bestehen?

Dachrinnen und die dazugehörigen Elemente können aus verschiedenen Materialien bestehen. Gängig sind in diesem Bereich Zink und Kunststoff. Vor der Auswahl sollte man sich  eingehend mit den Materialeigenschaften befassen und das richtige System für sein Dach und seinen Anspruch auszuwählen.

Kunststoff / PVC:

Die Dachrinnen aus Kunststoff bieten eine große Auswahl an Formen und Farben. Mit dieser Vielfalt lässt sich für jedes Dach und jede Fassade das richtige System finden. Ein weiterer Vorteil: Das Material überzeugt mit einem geringen finanziellen Aufwand. Halbrunde Rinnen aus Kunststoff werden in unterschiedlichen Durchmessern angeboten. Daneben gibt es Kastenrinnen, die eine besondere Optik bieten. Die Rinnen setzen auf einfache Steckverbindungen und können selbst von einem Laien montiert werden. Schmale Dichtungen und Verschlusssysteme sichern die Übergänge ab und halten dicht. Durch diese einfachen Systeme entsteht eine enorme Zeitersparnis bei der Montage. Die verwendeten Kunststoffe sind temperatur- und UV-beständig. In Sachen Robustheit und Langlebigkeit können Sie problemlos mit den Metallen und Legierungen mithalten.

Zink:

Dachrinnen aus Zink sind robustere Varianten. Durch einen Anstrich mit Schutzfarbe kann die Dachrinne beispielsweise länger haltbar und resistent gegen Witterungseinflüsse gemacht werden. Damit erhöht sich die Lebensdauer des Materials und es entsteht eine ansprechende Optik. Bei Reinigungs- und Wartungsarbeiten lässt sich die Leiter problemlos an der Zinkdachrinne anlegen, da das Material stabil ist. Bei Zink müssen die Übergänge sorgfältig gelötet werden, um absolute Dichtheit zu garantieren. Laien verlassen sich in diesem Fall lieber auf den Fachmann.

Titanzink:

Die Dachrinne aus Titanzink eignet sich grundsätzlich für alle Arten von Dächern. Besonders aber für solche, die mit Dachpappe oder Trapezblech gedeckt sind. Das Material gilt als robust und gleichzeitig günstig. Wichtig ist dabei das notwendige Zubehör für eine einfache Installation und eine sorgenfreie Nutzung im Auge zu behalten.

Das richtige Zubehör für Dachrinnen

Die Dachrinne ist mit dem passenden Zubehör Bestandteil eines jeden Hauses. Für unterschiedliche Materialien benötigt man dabei auch verschiedenartiges Zubehör. Am wichtigsten sind die Rinnenhalter. Sie dienen als Befestigung der Rinnen und sichern das Gefälle für einen reibungslosen Abfluss des Regenwassers. Die Halterungen passen sich meist in Optik und Material an die Eigenschaften der Dachrinne an. Die Auswahl der Zubehörteile und der Halterungen sollte immer an den örtlichen Gegebenheiten orientiert sein. So ergeben sich Unterschiede aus einer Befestigung der Dachrinne an der Fassade, direkt am Dach, oder an der Dachlattung. Als weiteres Zubehör sind Sonderwinkel und spezielle Ecken einzuplanen. Dazu gehören Biegungen im 45°-Winkel. Das Problem von Biegungen und Winkeln: Im Laufe der Zeit sammeln sich Laub und Schmutz in den Ecken. Um Verstopfung zu verhindern, sollte die Dachrinne daher regelmäßig gereinigt werden. Vor massiven Verschmutzungen schützen Laubgitter aus Kunststoff, die leicht verbindbar und für verschiedene Rinnenmodelle erhältlich sind. Einfache Klick- und Drucksysteme und optimale und individuelle Anpassung verhindern den Infarkt des Dachentwässerungssystems. Auf ähnliche Weise funktionieren Schneefanggitter für die Dachrinne.

Reinigung der Dachentwässerung

Systeme zur Dachentwässerung sollten mindestens einmal im Jahr gereinigt werden. Die Reinigung verhindert dabei zu starke Ablagerungen von Laub und anderem Schmutz und sorgt dafür, dass Regen und Tauwasser immer ordnungsgemäß abfließen. Gelangt das Wasser durch Verschmutzung über die Konstruktion, kann die Feuchtigkeit starke Schäden an Dach und Bausubstanz des Hauses hinterlassen. Bei der Reinigung sollten Vorsicht und Sorgfalt an den Tag gelegt werden, damit die Dachrinne keinerlei Beschädigung erleidet und undicht wird. Die verwendeten Schaber, Bürsten und Schaufeln benötigen als Spezialwerkzeug eine gute Qualität und eine robuste Verarbeitung. Bereits erwähnte Gitter helfen, die Verunreinigung zu vermeiden.

Bildquelle: Rheinzink 

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