Mit Schieferkaminbekleidung für den Winter gerüstet

Besonders im Hinblick auf die kälter werdenden Tage, sollten sich die Hausbesitzer gegen Folgeschäden extremer Witterungsbedingungen rüsten. Das Dach wird durch Regen, Schnee und Wind stark beansprucht. Regelmäßige Wartungen können Schäden verhindern, jedoch wird oft der Schornstein vernachlässigt. Gerade im Winter wird das Zusammenspiel von Wärme und Kälte für die Kaminbekleidung eine Herausforderung. Der Putz platzt ab und hinterlässt unschöne Stellen am Schornstein, die zu weiteren Mängeln bei Eindringen von Nässe führen können. Ist die Feuchtigkeit einmal in den Kamin gezogen, hilft häufig nur eine aufwändige und kostspielige Sanierung.

Die richtige Bekleidung

Mit der richtigen Bekleidung kann dem von Anfang an Abhilfe verschaffen werden. Die Experten von Rathscheck, raten beispielsweise zu einer Kaminbekleidung aus dem natürlichen Material Schiefer. Der Naturstein ist sehr robust und setzt auf dem höchsten Punkt des Daches Akzente. Es gibt viele verschiedene Deckarten. Ob klassisch oder modern, dem Schornstein kann nach Belieben eine individuelle Note gegeben werden. Die Verlegung der Schieferplatten ist nicht aufwändig. Auf einer Holzunterkonstruktion wird der Schiefer sturmfest mit Nägeln oder Schrauben befestigt. Auch eignet sich die Deckung mit Schiefer für viel beanspruchte Stellen wie Gauben, Attiken oder Ortgängen. Neben einem wirkungsvollen Wetterschutz von extrem belasteten Bauteilen erreichen Hausbesitzer mit verhältnismäßig wenig Aufwand eine zeitlose wie edle optische Aufwertung ihrer Immobilie.

Materialmix sorgt für Akzente

Der Mix von Materialien sorgt für ein harmonisches Gesamtbild. Der Naturstein lässt sich mit jedem Material kombinieren. Ob beispielsweise mit Edelstahl oder Holz, der Gestaltung sind fast keine Grenzen gesetzt. Verspielte Muster oder gar künstlerische Abbildungen wie Federkiel und Schulbuch lassen die vorher unbeachtete Kaminbekleidung zum Hingucker werden.

Dies wissen auch der Vize-Landesmeister und der Weltmeister im Dachdecken, Maik und Björn Fischer aus dem Westerwald. „Ornamente und Bilder können in jede Schieferdeckart eingearbeitet werden. Von großem Vorteil ist, dass Schiefer in verschiedenen Farben vorkommt und je nach Licht- und Wolkenbild unterschiedlich schimmert“ erklärt Maik Fischer. Als Vorlage reicht dem Dachdecker meist eine Skizze oder ein Foto.

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