Hallo,
bei mir steht eine Asbestdachsanierung an. Es handelt sich um ein Giebeldach mit 16° Neigung auf einem alten bäuerlichen Anwesen (ca. Bj 1870, kein Denkmalschutz). Entsprechend dem alter sind ie Dachsparren relativ dünn (ca. 15 cm, teil handgehackt)
Unter den Asbestplatten ist ein altes Schindeldach. Zwischen dem Schindeldach und dem Trockenbau innen besteht ca. 12 cm Hohlraum. Die Innenräume sind im Trockenbau (Heraklithplatten) bis zum Dachstuhl offen. Ich möchte gerne etwas isolieren.
Kann ich für diese Dachsanierung Trapezblech (auch der der Kosten wegen) verwenden?
Schalldämmung? Es liegen auch die Schlafräume direkt unte dem Dach.
Vielen Dank für Ihre Mühen!
Grüße Artur

Sehr geehrte Damen und Herren, an der Grundschule unseres Sohnes soll ein Gebäudeteil saniert werden. Hierbei sind Asbest-Wellplatten zu entsorgen. Es gibt eine abgehängte Zwischendecke, auf der sich bisher die Schadstoffe ablagern konnten, da es durchgeregnet hat. Meine Frage nun: Wie genau muss denn der fachgerechte Rückbau erfolgen? Gibt es notwendige Evakuierungszeiten, die eingehalten werden müssen, z.B. zum Raumluftaustausch o.Ä.? Ich hörte von einem vorgeschriebenen Sarkophagbau mit Luftschleuse im öffentlichen Bereich. Trifft das so zu? Welche einzelnen Rückbau- und Entsorgungsmaßnahmen sind vorgeschrieben und wo kann man sie nachschlagen? Ich bin ziemlich besorgt und möchte gerne auf Äußerungen des Trägers angemessen und informiert reagieren können, möchte aber dann auch nicht überreagieren. Daher ist mir fundiertes Basiswissen hier wichtig. Vielen Dank im Voraus.

Guten Tag, ich habe ein Haus Bj 1958 gekauft. in dem im ansonsten Ungedämmten Dach (Ziegel + Gitterfolie) ist ein Zimmer bereits ausgebaut und gedämmt (ca. 15 cm Glaswolle). Außerhalb der Kniestöcke ist ein niedriger zum darunterliegenden Geschoss völlig ungedämmter Raum mit Resten von Schlacke, oben offen. Wie dämme ich diese Bereiche am besten, da diese sehr eng sind und nur von sehr bewegliche Menschen von innen erreichbar ist. Eine Schüttung mit Perlit (ca 15 cm hoch) wäre zwischen den Dachbalken am einfachsten einzubringen. Muss dann vorher eine Dampfbremsfolien (PE) eingelegt werden oder ist das nicht erforderlich ? Sollte die Schüttung anschließend mit einer diffusionsoffenen Unterspannbahn abgedeckt werden ?
Wie gesagt dort zu arbeiten ist sehr beschwerlich. Ich hoffe sie können mir einen ratschlag geben.

hallo, ich könnte einen Kleingarten übernehmen in hessen, wo auf der hütte alte Asbest Eternitplatten liegen seid 30 jahren, habe deswegen bedenken , müssen die platten runter, was kostet die entsorgung, oder können die auf dem dach bleiben, mfg

Hallo Herr Dachexperte,

Sie haben mit Ihren Antworten zu den Fragen unten sehr geholfen.
Wie sieht es damit aus, wenn das Asbestdach im eigenen Haus entfernet wird, aber die Häuser drum herum, die sehr nah bei einander stehen, die Asbestdächer haben. Wie hoch ist das Erkrankungsrisiko bzw. wie ist die "Reichweite" vom Asbeststaub & Co.

Herzlichen Dank im Voraus

Hallo, ich habe eine Doppelhaushälfte (Bj. 1997) erworben. Unter der Zwischensparrendämmung befindet sich derzeit eine Querlattung auf den Sparren und darunter wiederum eine Folie (also mit Abstand zur Dämmung. Kann ich hier ohne Bedenken eine Untersparrendämmung (30mm) realisieren? DIe Folie ist derzeit nicht richtig abgedichtet und ich würde auch dies entsprechend nachholen, wenn sinnvoll.

Wir haben auf unserem Turm 1987 das Dach eindecken lassen. Nun weiß ich nicht, ob es sich um asbesthaltige Ziegel handelt. Laut Rechnung waren es 22,6 Qm Dachfläche mit Quadrate 30x30 geschiefert. Asbest oder nicht haben Sie eine Antwort?

Guten Tag.
Sie schreiben: "Für Asbest belastete Dächer, sofern es sich um fest gebundene Fasern handelt, besteht derzeit noch kein Sanierungszwang sofern Sie ohne Schäden sind. Sie dürfen jedoch nicht verändert oder "repariert" werden."
Wo steht das explizit? Bei mir in der Nachbarschaft gibt es einen Schaden an Welleternit aus 1970! Da der Handwerker völlig unsensibel war musste ich die Polizei holen - Umweltdezernat. Diese Herren behaupten der Gärtner könne das Dach reparieren, also eine Platte austauschen. Sie behaupteten eine Pflicht zur Komplettsanierung gäbe es nicht. Können sie mit amtlichen Quellen helfen?
Mit freundlichen grüßen!
PK