Dächer machen Häuser

Wie ein Haus auf den Betrachter wirkt, entscheiden drei Faktoren: Die Fassade, die Haustür und das Dach. Von allen drei Elementen kommt dem oberen Hausabschluss die größte Bedeutung zu – allein schon weil das Dach am meisten Fläche einnimmt.

Früher hatte das Dach eine reine Schutz- und Nutzfunktion: Es sollte die unter ihm Wohnenden vor Niederschlägen und Wind schützen. Längst kommt dem Dach eine gestalterische Funktion zu und gilt als ausdrucksstarkes Mittel der Architektur. Kurz: Es muss nicht mehr nur funktionieren, sondern soll auch schön sein. Das Dach setzt mit anderen Worten dem Haus die Krone auf, nicht nur symbolisch, sondern auch ästhetisch.

Die großen Hersteller von Bedachungsmaterialien, wie Braas, Rathscheck Schiefer und Rheinzink, bieten eine breite Palette an Produkten an, die in Oberflächen-Wirkung, Verlegemuster, Form und Farbtönung varriieren. So kann jeder Bauherr das Material auswählen, welches ihm optisch am meisten zusagt. Mit dem individuellen Dach kann er seinem Haus dann ein unverwechselbares Gesicht verleihen.

Jedoch sollte das Dach nicht isoliert gestaltet, sondern im Zusammenhang mit der Fassade gesehen werden, der Verlängerung der Schräge zum Boden hin. Dach und Fassade müssen den gleichen Stil haben, sonst kommt auch die schönste Krone nicht zur Geltung. Auch die Umgebung, also vor allem die benachbarten Gebäude, sollten bei der Auswahl berücksichtigt werden. Farbige und dreidimensionale Simulationen am Computer machen die Entscheidung leichter.

Bildquelle: Rheinzink