Architektur

Die beliebtesten Dachformen

Ob Flachdach, Satteldach, Pultdach, Walmdach oder Mansarddach – die Dachformen sind ebenso unterschiedlich wie die Architektur des Hauses selbst. Dabei passt jedoch nicht prinzipiell jedes Dach auch auf jedes Haus. Neben der Architektur des Hauses sind vor allem die Wohnhäuser der Umgebung und Wettereinflüsse entscheidend. 

Wohnt man beispielsweise in einer sehr schneereichen Region, sollte man auf einen flachen Neigungswinkel des Daches achten. Der Schnee kann hier nicht so leicht abrutschen und zur möglichen Gefahr für Fußgänger und parkende Autos werden. Wo dagegen oft und viel die Sonne scheint, dort empfiehlt sich ein Steildach. Mit einer Solaranlage gepaart kann zudem noch ein Nutzen aus der sonnigen Lage gezogen werden.

Eine historische und außergewöhnliche Anmutung kann dem eigenen Heim durch die Wahl eines Walm- oder Krüppelwalmdaches verliehen werden. Sie sind nach allen Seiten hin ausladend und beanspruchen daher einiges an Platz, dafür sind sie ein garantierter Hingucker. Und die Dachüberstände haben auch ihr Gutes: sie schützen die Fassade vor Wind und Wetter.

Weniger auffällig aber trotzdem etwas Besonderes sind dagegen Pultdächer. Hier gibt es nur eine schräge Dachseite die zur Wetterseite hin ausgerichtet wird. Die weite Fläche bietet Platz für den Einbau besonders großflächiger Dachfenster, die im Inneren für viel Helligkeit sorgen. Geschwungene Mansarddächer findet man zum größten Teil auf Altbauten. Absoluter Klassiker unter den Dachformen ist aber immer noch das Satteldach, mit zwei Dachseiten. Es wirkt solide und hält sich in der Optik zurück. Hier kann die Architektonik des Hauses voll zur Geltung kommen.

Was den Deutschen das Satteldach ist den Südländern das Zeltdach. Die vier nur leicht geneigten gleichförmigen Dachseiten verbreiten ein romantisches Flair und kommen auch bei uns immer öfter zum Einsatz, wenn ein Haus im mediterranen Stil gebaut wird.