Dachentwässerung

Wasser Marsch - Dachrinnensysteme optimal gestalten

Bei Regenfällen oder Tauwetter ist es wichtig, dass das Wasser zuverlässig vom Dach abgeleitet wird. Dies geschieht durch ein exakt berechnetes System aus Dachrinne und Fallrohr. Besonders bewährt haben sich hierbei Dachentwässerungssysteme aus Titanzink oder Kunststoff.

Ob Landregen oder Unwetter: Eine gute Dachentwässerung schützt das Haus

Wenn aus einem leichten Landregen mit 5 Litern pro Quadratmeter Niederschlag bei einem Gewitter 20 Liter und mehr werden, muss die Dachentwässerung Höchstleistungen erbringen. So können auf einer nur 100 Quadratmeter großen Dachfläche schnell rund 2.000 Liter Wasser auftreffen – bei echten Wolkenbrüchen sogar ein Vielfaches davon.

Diese Wassermengen müssen dann binnen kurzer Zeit zuverlässig abgeleitet werden, um Staunässe oder überlaufende Dachrinnen zu vermeiden. Dafür ist im Vorfeld eine exakte Planung notwendig: So kann zum Beispiel bei einem zu geringen Abstand der Rinne zum Traufbereich des Daches das Wasser einfach über die Rinne hinausschießen. Ist der Abstand hingen zu groß, wird Tropfwasser nicht mehr richtig aufgefangen.

Deshalb ist von Heimwerkerarbeiten bei der Installation einer Dachentwässerung abzuraten – stattdessen lohnt es sich, in einen qualifizierten Handwerker zu investieren. Denn nichts ist teurer als eine umfassende Sanierung von Feuchtigkeitsschäden, die durch falsch montierte Dachrinnen und Fallrohre entstanden sind.

Fachgerechte Montage sichert beste Performance

Zur fachgerechten Montage gehört die passende Dimensionierung des gesamten Systems – damit beispielsweise ein Fallrohr mit zu geringem Durchmesser nicht zum Nadelöhr wird.

Normalerweise werden Dachrinnen, unabhängig von Form und Material, mit 0,5 bis 2 Prozent Gefälle verlegt. Eine komplett waagrechte Montage muss jedoch keinen Baumangel darstellen, solange sich durch angestautes Wasser das Ablaufvolumen der Rinne nicht maßgeblich verkleinert.

Dachentwässerung mit Format

Dachrinnen haben entweder halbrunde oder kastenförmige Querschnitte, um das Wasser schnell und vollständig aufnehmen zu können. Die entsprechenden Fallrohre sind rund oder quadratisch geformt und geschlossen. Zur Auswahl stehen Hängerinnen, aufliegende Rinnen, in die Dachfläche integrierte Rinnen und solche, die direkt am Dachrand liegen.

Zusätzlicher Komfort: Laubfanggitter und Heizung

Der Einbau eines Laubschutz- bzw. Fanggitters über der Dachrinne empfiehlt sich, damit es nicht zu Verstopfungen durch Blätter und anderen Schmutz kommt. Das ist insbesondere dann interessant, wenn Bäume in der Nähe stehen.

In schnee- und eisreichen Regionen kann sich der Einbau einer Dachrinnenheizung lohnen. Sie sorgt dafür, dass das Schmelzwasser besser ablaufen kann – und es nicht durch Vereisungen zum Wasserstau kommt.

Titanzink – natürlich und langlebig

Dachentwässerungs-Systeme aus Titanzink überzeugen durch ihre optischen und funktionalen Qualitäten. Das Material ist langlebig, korrosionsbeständig und nahezu unverwüstlich: Grund genug, dass Zink in Deutschland derzeit eines der beliebtesten Materialien für Dachentwässerungssysteme ist. Mit der Zeit bildet sich auf Titanzink durch Bewitterung eine elegante Patina – wer darauf nicht warten will, kann das Material auch vorbewittert bestellen.

Eine Broschüre mit vielen Informationen rund um das Thema Dachentwässerung steht hier zum kostenlosen Download bereit.

Preiswert und flexibel: Kunststoff

Regenrinnen aus Kunststoff bringen eine Reihe Pluspunkte mit aufs Dach: Korrosion ist bei ihnen materialbedingt kein Thema. Außerdem setzen Markenanbieter wie Braas robuste Kunststoffe ein, die dem Wetter und auch mechanischen Einflüssen problemlos standhalten. Beim Reinigen lässt sich eine Leiter beispielsweise problemlos an einer Kunststoff-Regenrinne anlegen, ohne dass etwas knackt und bricht.

Viele weiterführende Informationen rund um das Thema Dachentwässerung finden Sie hier.

Bildquelle: Rheinzink

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