Die Sonne anzuzapfen kostet nicht die Welt
Die Sonne anzuzapfen kostet nicht die Welt

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Doch viele ignorieren diesen Nutzen und sehen nur die Kosten. Dabei ist es langfristig auf jeden Fall lohnend, die kostenlosen Sonnenstrahlen zu nutzen.
Anschaffung
Für eine komplette Photovoltaik-Anlage (Generator) muss man – je nach Größe, Ausstattung und Einbauvariante – zwischen 7000 und 10.000 Euro pro Kilowatt-Peak (Spitzenleistung) investieren. Das erscheint auf den ersten Blick viel, doch der tatsächliche Eigenanteil des Bauherren ist weitaus geringer und liegt etwa bei 5000 Euro pro KwP: Die Erlöse aus der Netzeinspeisung von Solarstrom sowie zusätzliche steuerliche Vorteile (Verlustzuweisung zur Einkommenssteuer in den ersten zehn Jahren) senken die Kosten um rund ein Viertel des Verkaufspreises.
Der auf dem Dach produzierte saubere Strom, lässt sich nach dem Eneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu garantierten Preisen verkaufen. Eine eingespeiste Kilowattstunde wird bis zu 20 Jahre lang mit bis zu 54,5 Cent je nach Anlagengröße vergütet. Die Intensität der Sonnenstrahlung ist überall in Deutschland ausreichend, um eine Photovoltaik-Anlage wirtschaftlich zu betreiben und Einnahmen von bis zu 2000 Euro im Jahr zu erzielen. So wird das eigene Dach zu einer echten Geldquelle.
Die Kosten lassen sich zudem weiter senken, wenn die Anlage gleich im Neubau installiert wird oder zumindest das Dach und die Haustechnik (ausreichend Platz, Leerohre) für eine Nachrüstung ausgelegt werden. Gute Gelegenheiten für einen späteren Einbau sind eine Neueindeckung oder der Ausbau des Dachstuhls. Aber auch unabhängig davon lassen sich in alten Häusern Solaranlagen jederzeit noch einbauen.
Auch bei Anlagen zur Solarthermie hängen die Kosten von der gewünschten Größe und der konkreten Einbausituation ab. Der Installationsaufwand ist hier höher als bei Photovoltaik-Anlagen. Bei den üblichen Flachkollektoren kostet ein Quadratmeter um die 1.000 Euro, Röhrenkollektoren sind teuerer. Bei vier Bewohnern genügt eine Fläche von sechs Quadratmetern zur Brauchwassererwärmung – macht einen Anschaffungspreis zwischen 4.000 und 6.000 Euro. Wird zusätzlich eine Heizungsunterstützung gewünscht, liegt der Preis bei etwa 9.000 bis 11.000 Euro. Dabei sind alle erforderlichen Komponenten inklusive, also auch der Wasserspeicher, sowie Montage und Mehrwertsteuer.
Rund 20 Prozent Euro teurer wird es beim nachträglichen Einbau. Denn im Neubau ist die Montage einfacher und die Handwerker sind auch schon im Haus. Mögliche Fördermittel sind allerdings in den genannten Kosten noch nicht berücksichtigt.
Die Amortisationszeit voin Solaranlagen zur Wärmeerzeugung ist länger als bei Photovoltaik-Anlagen. Das liegt daran, dass die fossilen Brennstoffe derzeit mindestens genauso günstig sind. Diese Situation kann sich ändern, sollte beispielsweise Erdöl dauerhaft wesentlich teurer werden. Dennoch hat die solare Wärme ihren Nutzen: Sie erhöht den Wert des Hauses und schont die Umwelt.
Betriebkosten
Netzgekoppelte Photovoltaik-Anlagen arbeiten vollautomatisch und bedürfen in den ersten Jahren keiner Wartung. Auch auf lange Sicht, ist der Unterhalt günstig: Bei einer Anlage, die 10.000 Euro gekostet hat, müssen höchstens noch einmal 1.000 Euro investiert werden. Hinzu kommen lediglich noch die Zählergebühr von um die 40 Euro im Jahr
Bei einer Anlage zur Solarthermie fallen im Jahr etwa 25 Euro Stromkosten für Pumpe und Regler an. Zudem müssen die einzelnen Bauteile, besonders der Kessel, regelmäßig alle drei Jahre überprüft werden. Eine Wartung des Heizkessels verbessert den Wirkungsgrad der Anlage und steigert die Lebenserwartung der Solaranlage. Solch eine Wartung sollte ein Fachmann durchführen – der verlangt um die 100 Euro, macht 30 Euro pro Jahr.
Hoffentlich versichert
Solaranlagen sollten grundsätzlich versichert werden – der jährliche Betrag zählt ebenfalls zu den laufenden Kosten: Eine Police sichert die Anlage gegen Schäden durch Wind und Wetter, Feuer und Überspannung ab. Eine bei Hagel gebrochene Kollektorscheibe lässt sich so beispielsweise mit einem geringeren finanziellen Aufwand ersetzen. Der Bauherr kann die Anlage mit in seine Wohngebäudeversicherung aufnehmen oder eine Allgefahrenversicherng abschließen. Diese deckt auch Diebstahl, Vandalismus und Marderbisse ab.
Anschaffung
Für eine komplette Photovoltaik-Anlage (Generator) muss man – je nach Größe, Ausstattung und Einbauvariante – zwischen 7000 und 10.000 Euro pro Kilowatt-Peak (Spitzenleistung) investieren. Das erscheint auf den ersten Blick viel, doch der tatsächliche Eigenanteil des Bauherren ist weitaus geringer und liegt etwa bei 5000 Euro pro KwP: Die Erlöse aus der Netzeinspeisung von Solarstrom sowie zusätzliche steuerliche Vorteile (Verlustzuweisung zur Einkommenssteuer in den ersten zehn Jahren) senken die Kosten um rund ein Viertel des Verkaufspreises.
Der auf dem Dach produzierte saubere Strom, lässt sich nach dem Eneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu garantierten Preisen verkaufen. Eine eingespeiste Kilowattstunde wird bis zu 20 Jahre lang mit bis zu 54,5 Cent je nach Anlagengröße vergütet. Die Intensität der Sonnenstrahlung ist überall in Deutschland ausreichend, um eine Photovoltaik-Anlage wirtschaftlich zu betreiben und Einnahmen von bis zu 2000 Euro im Jahr zu erzielen. So wird das eigene Dach zu einer echten Geldquelle.
Die Kosten lassen sich zudem weiter senken, wenn die Anlage gleich im Neubau installiert wird oder zumindest das Dach und die Haustechnik (ausreichend Platz, Leerohre) für eine Nachrüstung ausgelegt werden. Gute Gelegenheiten für einen späteren Einbau sind eine Neueindeckung oder der Ausbau des Dachstuhls. Aber auch unabhängig davon lassen sich in alten Häusern Solaranlagen jederzeit noch einbauen.
Auch bei Anlagen zur Solarthermie hängen die Kosten von der gewünschten Größe und der konkreten Einbausituation ab. Der Installationsaufwand ist hier höher als bei Photovoltaik-Anlagen. Bei den üblichen Flachkollektoren kostet ein Quadratmeter um die 1.000 Euro, Röhrenkollektoren sind teuerer. Bei vier Bewohnern genügt eine Fläche von sechs Quadratmetern zur Brauchwassererwärmung – macht einen Anschaffungspreis zwischen 4.000 und 6.000 Euro. Wird zusätzlich eine Heizungsunterstützung gewünscht, liegt der Preis bei etwa 9.000 bis 11.000 Euro. Dabei sind alle erforderlichen Komponenten inklusive, also auch der Wasserspeicher, sowie Montage und Mehrwertsteuer.
Rund 20 Prozent Euro teurer wird es beim nachträglichen Einbau. Denn im Neubau ist die Montage einfacher und die Handwerker sind auch schon im Haus. Mögliche Fördermittel sind allerdings in den genannten Kosten noch nicht berücksichtigt.
Die Amortisationszeit voin Solaranlagen zur Wärmeerzeugung ist länger als bei Photovoltaik-Anlagen. Das liegt daran, dass die fossilen Brennstoffe derzeit mindestens genauso günstig sind. Diese Situation kann sich ändern, sollte beispielsweise Erdöl dauerhaft wesentlich teurer werden. Dennoch hat die solare Wärme ihren Nutzen: Sie erhöht den Wert des Hauses und schont die Umwelt.
Betriebkosten
Netzgekoppelte Photovoltaik-Anlagen arbeiten vollautomatisch und bedürfen in den ersten Jahren keiner Wartung. Auch auf lange Sicht, ist der Unterhalt günstig: Bei einer Anlage, die 10.000 Euro gekostet hat, müssen höchstens noch einmal 1.000 Euro investiert werden. Hinzu kommen lediglich noch die Zählergebühr von um die 40 Euro im Jahr
Bei einer Anlage zur Solarthermie fallen im Jahr etwa 25 Euro Stromkosten für Pumpe und Regler an. Zudem müssen die einzelnen Bauteile, besonders der Kessel, regelmäßig alle drei Jahre überprüft werden. Eine Wartung des Heizkessels verbessert den Wirkungsgrad der Anlage und steigert die Lebenserwartung der Solaranlage. Solch eine Wartung sollte ein Fachmann durchführen – der verlangt um die 100 Euro, macht 30 Euro pro Jahr.
Hoffentlich versichert
Solaranlagen sollten grundsätzlich versichert werden – der jährliche Betrag zählt ebenfalls zu den laufenden Kosten: Eine Police sichert die Anlage gegen Schäden durch Wind und Wetter, Feuer und Überspannung ab. Eine bei Hagel gebrochene Kollektorscheibe lässt sich so beispielsweise mit einem geringeren finanziellen Aufwand ersetzen. Der Bauherr kann die Anlage mit in seine Wohngebäudeversicherung aufnehmen oder eine Allgefahrenversicherng abschließen. Diese deckt auch Diebstahl, Vandalismus und Marderbisse ab.








