Lohnt sich eine Solaranlage?
Lohnt sich eine Solaranlage?
Qualitativ hochwertige Photovoltaik-Anlagen haben eine Lebensdauer von über 30 Jahren. Sämtliche Teile der Anlage sind für eine sehr lange und wartungsfreie Betriebszeit ausgelegt. Auf die Funktionsfähigkeit der einzelnen Komponenten geben die meisten Hersteller eine mehrjährige Garantie. Viele Hersteller von Solarzellen garantieren 25 Jahre mindestens 80 Prozent der Nennleistung. Die Schwachstelle bei Solarstromanlage ist der Wechselrichter, der den aus der Sonne erzeugten Gleichstrom in haushaltsüblichen Wechselstrom umwandelt. Nach 20 Jahren ist manchmal ein Ersatz erforderlich – dieser ist jedoch nicht teuer und ein Austausch problemlos möglich. Eine Solarstromanlage hat sich je nach Größe bereits nach wenigen Jahren amortisiert und lohnt sich dann: Durch das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG von 1994) profitiert der Hausbesitzer direkt von seinem erzeugten Solarstrom: Seit 2004 gibt es für jede Kilowattstunde 57,4 Cent vom örtlichen Energieversorgungsunternehmen – sofern die Anlage nicht mehr als 30 Kilowatt Leistung hat. Diese Vergütung ist auf 20 Jahre garantiert. Wer später baut, erhält geringere Fördersätze.
Auch eine solarthermische Anlage für die Erzeugung von Wärme hält 30 Jahre und länger. Die meisten Hersteller geben mehrjährige Garantien für diese technisch ausgereiften Systeme. Sollte dennoch eine Komponente kaputt gehen, ist ein Austausch kein Problem: Solarwärme-Anlagen sind heute aus Standardteilen gefertigt. Pumpen oder die Steuerung können auch nach Jahren noch durch gleichwertige Bauteile eines anderen Herstellers ausgetauscht werden. Das eigene Heizkraftwerk auf dem Dach lohnt sich gleich in mehrfacher Hinsicht: Zum einen können rund 60 Prozent der teuren Heizenergie eingespart werden, da die Sonne das Wasser erwärmt. Das macht unabhängig von den fossilen Brennstoffen und deren voraussichtliche massive Verteuerung schlägt sich weniger im Geldbeutel nieder. Steigen die Energiepreise so massiv an wie prognostiziert wird, dann hat sich die Solarwärme-Anlage bereits nach fünf Jahren amortisiert. Zudem wird die Umwelt entlastet, weil weniger Schadstoffen aus fossilen Energieträgern freigesetzt werden. Eine Solaranlage zur Heizungsunterstützung hat noch einen weiteren Vorteil: Da das herkömmliche Heizsystem den Sommer über nicht gebraucht wird, verlängert sich die Lebensdauer des Heizkessels deutlich.







