Neigungsvielfalt bei Standarddächern
Neigungsvielfalt bei Standarddächern
Kein Dach gleicht dem anderen, weder in Farbe, Form, Konstruktion noch Höhe. Und dazu kommt, dass die Dachflächen nie in einem gleichen Neigungsmaß zueinander stehen müssen. Vielmehr gibt es verschiedene Neigungswinkel – auch unter den Giebelflächen – welche die individuelle Form des Daches zusätzlich unterstreichen.
In diesem Zusammenhang darf nicht vergessen werden, dass das Dach neben seiner einzigartigen Ausstrahlung für das Haus einen unersetzbaren Schutz gegen Witterungseinflüsse bieten muss. Regensicherheit hängt in erster Linie von der Dachneigung ab.
Aber auch die Oberflächenbeschaffenheit der Eindeckung trägt zu einer mehr oder weniger schnellen Ablaufgeschwindigkeit des Regenwassers bei. Bei außergewöhnlich starkem Regenwetter können bei zu flach geneigten Dächern, die eine Neigung unter 30 Grad aufweisen, Feuchtigkeit und Witterung durch das Fugensystem in die Dachdeckung eindringen. Umso steiler der Neigungsgrad, desto rascher kann das Wasser abfließen. Das Standarddach hat einen Neigungsgrad von etwa 45 Grad. Um 65 Grad kann man von einem Steildach sprechen. Umso spitzer der Giebelwinkel, desto schneller kann die Dachfläche nach dem Regen abtrocknen. Das reduziert die Wahrscheinlichkeit von Moos- und Algenbildung auf dem Eindeckungsmaterial.








