DACHBAUSTOFFE

Welcher Baustoff für welches Dach?

Dachform und -baustoff bedingen sich gegenseitig. Doch nicht jede Eindeckung ist auch für jedes Dach geeignet.

Längst hat sich das Dach von seiner reinen Schutzfunktion emanzipiert: Inzwischen ist das Dach ein Stil prägendes Element und somit verantwortlich für den vielfachen Wunsch nach einer individuellen Gestaltung. Entscheidend sind dabei die Dachform sowie der Baustoff, der für die Eindeckung verwendet wird.
 
Bei der Kombination von Dachform und Baustoff sind jedoch einige Dinge zu beachten, denn nicht jeder Baustoff eignet sich für jede Dachform. Grundsätzlich kann man festhalten, dass bei organischen Dachformen die Auswahl begrenzt ist: Die flexible, natürliche Formsprache erfordert in der Regel Dacheindeckungen, die sich den geschwungenen Formen variabel anpassen und keine harten Brüche erzeugen. Natürlicher Schiefer eignet sich daher besonders gut für Mansard-, Walm- oder Krüppelwalmdächer, Zwiebel- und Glockendächer. 
 
 Natürlich lässt sich Schiefer auch auf klassischen Dächern wie etwa dem Satteldach einsetzen. Wer den schlichten, funktionalen Stil betonen möchte, kann jedoch auch auf zeitlose Klassiker wie den Dachziegel oder Dachsteine zurückgreifen. Zudem kann die Dacheindeckung noch mit einer Zinkbekleidung eingefasst werden.
 
Der Baustoff Titanzink hat dabei den Vorteil, dass er Ortgangbekleidungen und Dachrandblenden in hochwertige Details verwandelt und so die gesamte Dachkonstruktion aufwertet. Egal ob als „feiner Lidstrich“ oder als kräftiger Kragen – die Dacheindeckung gibt dem Dach mehr Struktur, dem Betrachter einen optischen Halt. Zudem eignet sich Titanzink um jegliche Arten von Gauben in die Eindeckung zu integrieren.
 
Abgesehen von individuellen Aspekten sollte man bei der Eindeckung auch stets den Gesamteindruck bzw. die lokal üblichen Dachformen und Baustoffe berücksichtigen. Auch die örtlichen Wetterverhältnisse sollten in die Entscheidungsfindung einfließen: So sind steile Dächer optimal in niederschlagsreichen Gebieten, flachere Dächer verringern dagegen die Gefahr herabstürzender Schneemassen.
 
 
 
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