DACHBAUSTOFFE

Sicher unterm Schieferdach

Die letzten Jahre haben es gezeigt: Auch hierzulande nehmen Stürme immer mehr zu. Um kostenintensiven Reparaturen vorzubeugen, raten Experten zu einer widerstandsfähigen Eindeckung, wie z.B. Schiefer.  
 
 
Kyrill, der letzte große Sturm in Deutschland, verursachte allein in der Bundesrepublik einen Sachschaden in Höhe von rund einer Milliarde Euro. Besonders betroffen: die Dacheindeckung. Sie bietet dem Sturm die größte Angriffsfläche, wobei der größte Schaden meist auf der Sturm abgewandten Dachhälfte auftritt. Hier entsteht der so genannte Windsog, der lose und lockere Eindeckungen – einem Staubsauger gleich – abhebt. Bei Windstärke sieben ziehen also bis zu 100 Kilogramm an einem Quadratmeter Dachfläche.
 
Um diesen Naturkräften zu trotzen ist eine widerstandsfähige und langlebige Eindeckung von Nöten. Seit Jahrhunderten setzen Baumeister dabei auf den Baustoff Schiefer. Der Grund: Der Naturstein, wie ihn Rathscheck anbietet, besitzt eine enorme Wetterbeständigkeit und überzeugt zudem durch eine zuverlässige Befestigung.
 
Wird der nur fünf Millimeter starke Stein auf dem Dach montiert, wird er einzeln mit Spezialschrauben oder Nägeln direkt auf der Unterschalung aus Holz verankert. Hinzu kommt, dass die einzelnen Schiefersteine breit überdeckt werden und so zusätzliche Stabilität entsteht. So widersteht die Schiefereindeckung selbst starken Stürmen. Ein Beweis für die Langlebigkeit sind die zahlreichen Kirchen und Burgen, deren Schieferdeckung oft bis heute Bestand hat.
 
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