Für eine optimale Lichtausbeute und ein Wohlfühlklima unter dem Dach, sollte die gesamte Breite der Fensterfläche mindestens 55 Prozent der gesamten Raumbreite entsprechen.
Wer den Dachausbau mit einer energetischen Sanierung verbindet, kann mit Förderungen rechnen. Durch Banken, Kommunen und den Staat werden einzelne Maßnahmen mit direkten Zuschüssen unterstützt oder es werden zinsgünstige Kredite und Finanzierungsmöglichkeiten angeboten.
Mittlerweile werden extra schlanke Dämmmaterialien angeboten. Mit Dicken von lediglich 60 Millimeter sorgen sie für umfassenden Wärmeschutz unter dem Dach, ohne dabei den Wohnraum zu verkleinern. Das ist insbesondere bei der Altbausanierung, wo Platz oft Mangelware ist, von großer Bedeutung.
Wem die natürliche Bildung der blaugrauen Patina auf der Zinkoberfläche zu lange dauert, kann z.B. auf das Angebot von Herstellern wie Rheinzink zurückgreifen. Sie bieten die Oberfläche des Zinks in der Version „vorbewittert“ an, die von Anfang an der natürlichen Färbung der Patina entspricht.
Verantwortlich für die langfristige Witterungsbeständigkeit und den niedrigen Wartungsaufwand von Titanzink ist seine natürliche Patina, die sich im Laufe der Jahre durch Oxidation auf der Oberfläche bildet. Da diese wie ein natürlicher „Rostschutz“ wirkt, werden Pflege und Wartung des Metalls beinahe überflüssig.
Für die größte Lichtausbeute unterm Dach sorgen meist großzügige Systemlösungen – z.B. so genannte Lichtbänder. Sie bestehen aus einem Klapp-Schwing-Fenster, das mit einem darunter liegenden Zusatzelement kombiniert wird und sich so vom Boden bis fast zur Decke erstreckt. Derselbe Effekt lässt sich auch in der Horizontalen erzielen. Nicht zuletzt können sich Frischluftliebhaber auch einen kleinen Dachaustritt ausbauen lassen, der neben einem herrlichen Ausblick auch „lichte“ Verhältnisse im Dachgeschoss schafft.
Ohne Dachdämmung herrscht kein gleichmäßiges Raumklima. Im Sommer heizt sich der Dachraum zu stark auf, im Winter kühlt er zu sehr ab. Außerdem kann es bei einem undichten Dach zu unangenehmer Zugluft kommen. Eine optimale Dachdämmung verhindert all dies und sorgt darüber hinaus für sinkende Heizkosten.
Im Dachgeschoss wirkt nichts einengender als zu viele Wände und kleine Räume. Daher ist es am besten, im Dachgeschoss den Hobbyraum, das Büro oder ein Kinderzimmer einzurichten.
Wärmeschutz wird zum einen über eine fachgerechte Dämmung erreicht, zum anderen über wärmegedämmte Fenster. Bei der Dämmung entscheiden Materialqualität und Dicke über die Wärmeleitfähigkeit der gesamten Konstruktion. Diese wird mittels des U-Werts ausgedrückt. Es gilt: Je niedriger der U-Wert, desto höher der Wärmeschutz.
Dachräume wirken aufgrund ihrer Schrägen schnell klein und dunkel. Für eine perfekte Raumgestaltung sollten deshalb helle Möbel und helle Wandfarben gewählt werden. Eine ausreichende Versorgung mit Tageslicht ist ebenfalls notwendig. Lichtbänder, die vom Boden bis zum First reichen, sind beispielsweise eine tolle Möglichkeit, dem Dachraum zu mehr Helligkeit und einem freundlichen Wohnambiente zu verhelfen.
Je nachdem für welchen Gaubentyp man sich entscheidet, erzielt man mit dem Einbau einer Gaube eine größere Raumausnutzung, mehr Tageslicht und eine größere Stehhöhe unter dem Dach.
Wird der Dachboden nicht als Wohnraum genutzt, ist die Dämmung der obersten Geschossdecke verpflichtend. Beim Wohnraum unter dem Dach muss eine vollständige Dachdämmung erfolgen. Beim Bestand sind diese Forderungen nicht verpflichtend, erst wenn das Dach saniert wird oder bei einem Neubau kommen sie zum Tragen. Welche energetischen Anforderungen die Dämmung erfüllen muss, ist im Einzelnen in der Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) geregelt.
Ja, das geht. Moderne Fenstersysteme mit integrierten Lüftungssystemen, bzw. Automatikantrieb können per Zeitschaltuhr programmiert werden und öffnen sich so automatisch, selbst wenn niemand zuhause ist. Wettersensoren sorgen außerdem dafür, dass sich das Fenster bereits bei den ersten Regentropfen wieder schließt.
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