REPORTAGEN
Keine Kompromisse auf dem Dach

- Bildquelle: Monier GmbH
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Ein fachmännisch verlegte Dachdeckung schützt das Haus und seine Bewohner Jahrzehnte lang vor Wind und Wetter. Doch starke Regengüsse, Hitze und Kälte sowie Umwelteinflüsse können auf der Oberfläche der Dachpfannen ihre Spuren hinterlassen. Für Hausbesitzer stellt sich dann oftmals die Frage: neu eindecken lassen oder nur beschichten?
Im Laufe der Zeit können sich Schmutz, Flechten, Algen und Moose auf jedem Dach absetzen. Sie beeinträchtigen zwar die Funktionsfähigkeit der Dachpfannen nicht, stören aber das Erscheinungsbild. Viele Hausbesitzer liebäugeln dann mit einer vermeintlich kostengünstigeren Dachbeschichtung dieser in die Jahre gekommenen Dächer. Doch beim Beschichten alter Dächer ist Vorsicht geboten, denn einer intakten Dachdeckung kann durch eine Beschichtung Schaden zugefügt werden.
Von einer nachträglichen Beschichtung alter Dachsteine wird aus folgenden Gründen ebenfalls abgeraten:
Es lohnt sich daher in jedem Fall, sich vom Dachhandwerker über eine Neueindeckung informieren zu lassen.
Schaden durch Dachbeschichtung
Im Laufe der Zeit können sich Schmutz, Flechten, Algen und Moose auf jedem Dach absetzen. Sie beeinträchtigen zwar die Funktionsfähigkeit der Dachpfannen nicht, stören aber das Erscheinungsbild. Viele Hausbesitzer liebäugeln dann mit einer vermeintlich kostengünstigeren Dachbeschichtung dieser in die Jahre gekommenen Dächer. Doch beim Beschichten alter Dächer ist Vorsicht geboten, denn einer intakten Dachdeckung kann durch eine Beschichtung Schaden zugefügt werden.
Feuchtigkeit kann beschädigte Dachbeschichtung durchdringen
Von einer nachträglichen Beschichtung alter Dachsteine wird aus folgenden Gründen ebenfalls abgeraten:
- Auch bei großem Aufwand ist es kaum möglich, die Dachsteinoberfläche so zu reinigen, dass sie als Untergrund für eine haltbare Beschichtung geeignet ist.
- Es ist nicht immer gewährleistet, dass die Qualität der verwendeten Farben den bei der Dachsteinproduktion eingesetzten und erprobten Beschichtungssystemen entsprechen.
- Auch bei großem Aufwand ist es kaum möglich, die Dachsteinoberfläche so zu reinigen, dass sie als Untergrund für eine haltbare Beschichtung geeignet ist.
- Die örtlichen witterungsbedingten Gegebenheiten wie z. B. Hitze, Kälte, Nässe erschweren ebenfalls eine sichere Dachbeschichtung.
- Eine schuppenartige Dachdeckung ist in der Lage, Bewegungen auszugleichen. Dies bedeutet aber auch, dass eine vollflächig aufgebrachte Dachbeschichtung im Bereich der Deckfugen aufreißt, Feuchtigkeit an diesen Stelle bei mangelhafter Verbindung mit der Dachsteinoberfläche unter die Beschichtung dringt und sich dies ablösen kann.
- Darüber hinaus ist eine Beschädigung der Dachdeckung vor allem bei unsachgemäßer Begehung nicht auszuschließen, und es ist aus Sicherheitsgründen in der Regel ein Gerüst erforderlich.
Es lohnt sich daher in jedem Fall, sich vom Dachhandwerker über eine Neueindeckung informieren zu lassen.








