ERSTE SCHRITTE
Grundsätzliches zur Planung eines Dachausbaus

- Bildquelle: Allianz
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Einfach drauflos zu bauen ist keine gute Idee. Eine gründliche Planung ist die grundlegende Voraussetzung für einen gelungenen Dachausbau. Folgende Fragen können dabei hilfreich sein.
Eine großzügige Raumaufteilung kann dem Zuhause auch innen ein neues Gesicht geben. Ehe hier Veränderungen vorgenommen werden, sollte unbedingt der Rat eines Architekten eingeholt werden. Er stellt fest, welche Wände nicht konstruktionstragend sind und eingerissen werden dürfen.
In den meisten älteren Gebäuden findet sich reichlich ungenutzter Raum: unterm Dach. Diese finsteren Abstellräume bieten sich geradezu an, in helle, lichtdurchflutete Wohnräume verwandelt zu werden. Im Rahmen einer Neudeckung des Daches sollte dies auf jeden Fall in die Überlegungen mit einbezogen werden. Ein Dachausbau ist fast immer die einfachste und preiswerteste Möglichkeit, Wohnraum zu schaffen.
Vorhandene Dachgeschosse bieten mehr Möglichkeiten, als man ahnen sollte. Es kommt nur darauf an, das Vorhandene kreativ zu nutzen. Mit etwas Phantasie lässt sich unterm Dach ein ganz besonderes Ambiente verwirklichen. Die Konstruktion des Dachstuhles ermöglicht eine weitgehend freie Raumaufteilung, die nicht durch massive tragende Bauteile behindert wird. Was ein dunkler, staubiger Dachboden auf den ersten Blick nicht vermuten lässt, was kaum eine Etagenwohnung bietet: Wohnraum, der unser Bedürfnis nach Licht und Luft erfüllt, ein positives Lebensgefühl weckt.
Der freie Ausblick endet nicht an der nächsten Häuserwand. Tages- und Jahreszeiten lassen sich hier unmittelbar erleben. Mit leichten Konstruktionen und Möbeleinbauten lassen sich einzelne Bereiche, wie Bad und WC, abtrennen oder frei in den Raum einstellen: Das verstärkt den Eindruck von Großzügigkeit und räumlicher Tiefe. Die Möglichkeit, mit mehreren Ebenen zu spielen, macht die Wohnung zum "Haus auf dem Haus". Diese räumliche Vielfalt bedarf keiner aufwendigen Ausstattung. Einfache Materialien und großzügige Gestaltung unterstützen die räumliche Wirkung. Dachformen und Dachneigungen beeinflussen das Raumangebot in der Dachwohnung.
Das am weitesten verbreitete und kostengünstigste Dach ist das Satteldach. Ein optimales Raumangebot bietet das Mansarddach. Es sichert die größtmögliche Ausnutzung der Wohnfläche. Bei dieser Dachform setzen die Schrägen erst sehr hoch an, wodurch die Abseiten als Stellflächen nutzbar sind. Bei der Raumhöhe schreiben die Bauordnungen für ständig bewohnte Räume eine Mindesthöhe von in der Regel 2,30 m für mindestens die Hälfte der Grundfläche vor. Raumhöhen unter 1m bleiben bei der Flächenberechnung außen vor.
Die Wohnfläche wird nach DIN 183 berechnet: Je nach Dachneigung ist sie meist deutlich niedriger als die Grundfläche des Dachgeschosses. Bereiche mit niedriger Raumhöhe sind sehr gut als Schrank- oder Stauraum bzw. für Sitzgruppen zu nutzen. So können auch rollbare Schränke oder Sideboards unter den Dachschrägen platziert werden, ohne dass sie kostbaren Wohnraum verschlingen. Dachneigungen oder Firsthöhen können im Bebauungsplan vorgeschrieben sein.
Wie wär's mit einer gemütlichen Wohnküche, was soll aus den Flurflächen werden? Unkonventionelles Denken bringt oft die besten Ideen.
Ehe der Weg zum Generalunternehmer oder Architekten führt, muss sich die Baufamilie klar sein über die Ansprüche an die zukünftige Wohnung. Dabei kommt es zunächst weniger darauf an, exakte Raumprogramme aufzustellen. Vielmehr sollten alle Beteiligten gemeinsam beraten, wie sie jetzt und in Zukunft leben wollen. Familienzuwachs spielt dabei genau so eine Rolle, wie ältere Kinder, die vielleicht bald eine eigene Wohnung suchen. Auch wenn die Wohnung vermietet werden soll, lohnt es sich, möglichst weitsichtig zu planen und z.B. flexible Grundrisse zu entwickeln. So können die Kosten zukünftiger Umbaumaßnahmen reduziert und der Aufwand für die Instandhaltung verringert werden.
Eine attraktive Wohnung, die sich leicht veränderten Bedürfnissen anpassen lässt, ist auch auf Dauer gesehen eine gute Investition. Bevor die Verhandlungen mit den Geldgebern beginnen, muss das ganze Vorhaben einmal gründlich durchgerecht sein: Wie viel kostet das gesamte Bauvorhaben? Was ist an Eigenkapital vorhanden? Wie viel muß finanziert werden? Wie hoch werden die monatlichen Belastungen? Von Anfang an sollte eine Reserve von 10 -15 Prozent der Gesamtkosten für Unvorhergesehenes eingeplant werden. Welche Finanzierungsform die beste ist, lässt sich pauschal nicht sagen. Der Fachmann hilft weiter.
Entspricht die Aufteilung der Räume noch den persönlichen Bedürfnissen?
Eine großzügige Raumaufteilung kann dem Zuhause auch innen ein neues Gesicht geben. Ehe hier Veränderungen vorgenommen werden, sollte unbedingt der Rat eines Architekten eingeholt werden. Er stellt fest, welche Wände nicht konstruktionstragend sind und eingerissen werden dürfen.
Ist der Dachboden bloß ein Abstellraum?
In den meisten älteren Gebäuden findet sich reichlich ungenutzter Raum: unterm Dach. Diese finsteren Abstellräume bieten sich geradezu an, in helle, lichtdurchflutete Wohnräume verwandelt zu werden. Im Rahmen einer Neudeckung des Daches sollte dies auf jeden Fall in die Überlegungen mit einbezogen werden. Ein Dachausbau ist fast immer die einfachste und preiswerteste Möglichkeit, Wohnraum zu schaffen.
So entsteht unter dem Dach ein individuelles Wohnerlebnis
Vorhandene Dachgeschosse bieten mehr Möglichkeiten, als man ahnen sollte. Es kommt nur darauf an, das Vorhandene kreativ zu nutzen. Mit etwas Phantasie lässt sich unterm Dach ein ganz besonderes Ambiente verwirklichen. Die Konstruktion des Dachstuhles ermöglicht eine weitgehend freie Raumaufteilung, die nicht durch massive tragende Bauteile behindert wird. Was ein dunkler, staubiger Dachboden auf den ersten Blick nicht vermuten lässt, was kaum eine Etagenwohnung bietet: Wohnraum, der unser Bedürfnis nach Licht und Luft erfüllt, ein positives Lebensgefühl weckt.
Der freie Ausblick endet nicht an der nächsten Häuserwand. Tages- und Jahreszeiten lassen sich hier unmittelbar erleben. Mit leichten Konstruktionen und Möbeleinbauten lassen sich einzelne Bereiche, wie Bad und WC, abtrennen oder frei in den Raum einstellen: Das verstärkt den Eindruck von Großzügigkeit und räumlicher Tiefe. Die Möglichkeit, mit mehreren Ebenen zu spielen, macht die Wohnung zum "Haus auf dem Haus". Diese räumliche Vielfalt bedarf keiner aufwendigen Ausstattung. Einfache Materialien und großzügige Gestaltung unterstützen die räumliche Wirkung. Dachformen und Dachneigungen beeinflussen das Raumangebot in der Dachwohnung.
Wohnraumhöhe
Das am weitesten verbreitete und kostengünstigste Dach ist das Satteldach. Ein optimales Raumangebot bietet das Mansarddach. Es sichert die größtmögliche Ausnutzung der Wohnfläche. Bei dieser Dachform setzen die Schrägen erst sehr hoch an, wodurch die Abseiten als Stellflächen nutzbar sind. Bei der Raumhöhe schreiben die Bauordnungen für ständig bewohnte Räume eine Mindesthöhe von in der Regel 2,30 m für mindestens die Hälfte der Grundfläche vor. Raumhöhen unter 1m bleiben bei der Flächenberechnung außen vor.
Die Wohnfläche wird nach DIN 183 berechnet: Je nach Dachneigung ist sie meist deutlich niedriger als die Grundfläche des Dachgeschosses. Bereiche mit niedriger Raumhöhe sind sehr gut als Schrank- oder Stauraum bzw. für Sitzgruppen zu nutzen. So können auch rollbare Schränke oder Sideboards unter den Dachschrägen platziert werden, ohne dass sie kostbaren Wohnraum verschlingen. Dachneigungen oder Firsthöhen können im Bebauungsplan vorgeschrieben sein.
Grundriss
Wie wär's mit einer gemütlichen Wohnküche, was soll aus den Flurflächen werden? Unkonventionelles Denken bringt oft die besten Ideen.
Vorentwurf und Entwurf
Ehe der Weg zum Generalunternehmer oder Architekten führt, muss sich die Baufamilie klar sein über die Ansprüche an die zukünftige Wohnung. Dabei kommt es zunächst weniger darauf an, exakte Raumprogramme aufzustellen. Vielmehr sollten alle Beteiligten gemeinsam beraten, wie sie jetzt und in Zukunft leben wollen. Familienzuwachs spielt dabei genau so eine Rolle, wie ältere Kinder, die vielleicht bald eine eigene Wohnung suchen. Auch wenn die Wohnung vermietet werden soll, lohnt es sich, möglichst weitsichtig zu planen und z.B. flexible Grundrisse zu entwickeln. So können die Kosten zukünftiger Umbaumaßnahmen reduziert und der Aufwand für die Instandhaltung verringert werden.
Der Fachmann bietet Hilfe bei der Finanzierung des Bauvorhabens
Eine attraktive Wohnung, die sich leicht veränderten Bedürfnissen anpassen lässt, ist auch auf Dauer gesehen eine gute Investition. Bevor die Verhandlungen mit den Geldgebern beginnen, muss das ganze Vorhaben einmal gründlich durchgerecht sein: Wie viel kostet das gesamte Bauvorhaben? Was ist an Eigenkapital vorhanden? Wie viel muß finanziert werden? Wie hoch werden die monatlichen Belastungen? Von Anfang an sollte eine Reserve von 10 -15 Prozent der Gesamtkosten für Unvorhergesehenes eingeplant werden. Welche Finanzierungsform die beste ist, lässt sich pauschal nicht sagen. Der Fachmann hilft weiter.







