65 Jahre Frankfurter Pfanne

Die Erfolgs-Story eines immerjungen Dachsteins

Er ist ein echter Klassiker, seit Jahrzehnten auf deutschen Dächern zu Hause – und zwar auf extrem vielen: Der Dachstein. Seit der Gründung im Jahr 1953 hat das Unternehmen Braas über 15 Milliarden Exemplare davon hergestellt. Eine unvorstellbar große Menge: Mit dieser Anzahl an Dachsteinen könnte man zum Beispiel die Fläche der deutschen Städte Berlin, Frankfurt am Main und München komplett überdachen.

Der Grund-Stein des Erfolgs

Die Basis dieser Erfolgsgeschichte legte Rudolf H. Braas im Jahr 1953. Er perfektionierte ein Verfahren zur maschinellen Produktion von Dachsteinen aus Beton und gründete die Firma Braas & Co GmbH.Bereits ein Jahr später, 1954, begann im kleinen hessischen Ort Heusenstamm die Serienproduktion eines Dachsteins, den man wegen der Nähe zur Großstadt am Main Frankfurter Pfanne nannte. Und genau dieser Typ Dachstein war, worauf die junge Bundesrepublik gewartet hatte: Günstig, in großen Mengen herstellbar, leicht zu verlegen und dazu auch noch besonders robust. Dieser Eigenschaften wegen zählt die Frankfurter Pfanne auch heute, bald 65 Jahre später, zu den beliebtesten Dachpfannen.

Die nächsten Generationen – Vielfalt für jeden Haus- und Hausbesitzertyp

Doch bei nur einem Erfolgsmodell blieb es nicht. Seit den 1960er-Jahren erweiterte Braas sein Dachsteinsortiment um neue Oberflächen, Modelle und vielfältige Farbnuancen. Frankfurter Pfanne, Taunus Pfanne, Doppel-S oder Harzer Pfanne: Bei Braas laufen täglich Hunderttausende von Dachsteinen vom Band. In jüngerer Zeit entwickelte Braas mit seinen Aktiv-Dachsteinen sogar eine neue Dachstein-Generation: Diese Dachpfannen bieten nicht nur Schutz, sondern leisten darüber hinaus einen aktiven Beitrag zum Wohlergehen für Mensch und Umwelt. So reflektieren Dachsteine in Protegon-Qualität das Sonnenlicht und sorgen damit für ein angenehmes Wohnklima unter dem Dach. Auch designorientierte Bauherren kommen auf ihre Kosten: Dazu tragen zum Beispiel Dachpfannen mit preisgekrönter Gestaltung bei – wie der Dachstein Tegalit, der 2010 mit dem renommierten Red Dot Design Award ausgezeichnet wurde.

Für flach geneigte Dächer gibt es ebenfalls eine ausgereifte Lösung. Lange Zeit galt, dass Dachsteine einer Mindestdachneigung von 10 Grad unterliegen. Diese These widerlegte Braas 2009 mit dem 7GRAD Dach. Das System ist speziell auf flach geneigte Dächer zugeschnitten und ermöglicht die Verlegung von Dachsteinen bereits ab einer Dachneigung von 7 Grad.

Ausgeprägte Nehmer-Qualitäten

Dachsteine zeichnen sich besonders durch ihre Widerstandsfähigkeit aus. Denn sie sind buchstäblich „hart im Nehmen“ und schützen ein Haus sicher vor allen Wetterkapriolen. Belastungstests haben ergeben, dass Braas Dachsteine im Durchschnitt 25 Prozent fester sind, als es die Norm DINplus vorschreibt. Ein weiterer Vorteil: Durch ihre schalldämmenden Eigenschaften reduzieren Dachsteine den Umgebungslärm.

Umweltverträglich? Weit mehr als andere Materialien

Mit Sand, Zement, Wasser und Farbpigmenten haben sich die Hauptbestandteile eines Dachsteins seit dem Beginn der maschinellen Produktion bei Braas kaum verändert. Natürlich wird bei der Herstellung Energie verbraucht – allerdings deutlich weniger als bei der Produktion anderer Dachpfannen wie Ziegeln. Das liegt daran, dass Dachsteine schon bei 60 ºC aushärten. Das Resultat ist eine deutlich reduzierte CO2-Emission und damit eine wesentlich bessere Ökobilanz.

Wenn es um die Umweltverträglichkeit von Produkten geht, spielt neben dem Herstellungsverfahren auch die Lebensdauer eine wichtige Rolle. Braas gibt auf seine Dachsteine 30 Jahre Materialgarantie inklusive Zusatzgarantie auf Frostbeständigkeit. Dieses Materialversprechen führte Braas bereits 1954 ein und war damit der erste Hersteller in Deutschland, der eine Langzeitgarantie auf seine Baustoffe gab.

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Bildquelle: Braas

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