Der Werkstoff Rheinzink

Wer von nachhaltigem Bauen spricht, meint Baustoffe und Bauprozesse, die in erster Linie beständig und widerstandsfähig sind. Zugleich steht jedoch der Einfluss auf die Bewohner bzw. das Wohnklima sowie die Umweltverträglichkeit im Mittelpunkt. Beispielhaft lässt sich dies am Beispiel des Werkstoffs Rheinzink aufzeigen. Rheinzink ist eine Legierung aus Elektrolyt-Feinzink mit 99,995%-igem Reinheitsgrad und exakt definierten Anteilen an Kupfer und Titan.

Dieses Material wird also aus natürlichen, gesundheitlich unbedenklichen Materialien gefertigt und ist nahezu zu 100 Prozent recycelbar. Hinzu kommt, dass bereits beim Gewinnungsprozess ökologische Kriterien berücksichtigt werden: Abgesehen davon, dass der Energieverbrauch sehr gering ist, verringern modernste Produktionsanlagen die Emissionen auf ein Minimum. Dem entsprechend wurde Rheinzink bereits vor Jahren mit der Umweltdeklaration ISO 140025 ausgezeichnet.

In einem einzigen kontinuierlichen Arbeitsgang wird der Rohstoff geschmolzen, gegossen und in gleichmäßiger und störungsfreier Materialgüte als Coil auf eine Stahlhülse gewickelt. Diese Coils dienen der Weiterverarbeitung als universelles Ausgangsprodukt zur Herstellung hochwertiger Dachentwässerungsprogramme und der Produktion von Fertigteilen für Bedachung und Fassadenbekleidung –  einschließlich der erforderlichen Bauprofile.

Rheinzink ist als "walzblankes" und als werkseitig bereits vorbewittertes Material mit typisch blaugrauer oder schiefergrauer Optik lieferbar. Praktisch ist, dass sich mit der Verwitterung eine Patina ausbildet, die den Baustoff gleichzeitig auf natürliche Weise korrosionsbeständig macht.

Bildquelle: Rheinzink