Wie gut dämmt mein Dach?

Viele können den Winter kaum erwarten. Sie freuen sich auf verschneite Landschaften, ausgiebige Spaziergänge und gemütliche Abende am knisternden Kaminfeuer. Doch abgesehen von den romantischen Assoziationen, die der Schnee in der kalten Jahreszeit bei vielen weckt, erfüllt er noch eine ganz andere Aufgabe: Anhand der winterlichen Schneedecke lassen sich Schwachstellen an Dach und Dämmung orten. 

Ist die Schneedecke auf dem Dach durchgängig weiß, ist das Dach samt Dämmung voll funktionsfähig. Bilden sich – oft an Übergängen oder Dachfenstern – dagegen dunkle Stellen, an denen der Schnee abgetaut ist, sollte der Fachmann informiert werden. Denn solche „Flecken“ deuten mit aller Wahrscheinlichkeit auf so genannte Dämmlecks hin, an denen Wärme austritt und die umgehend beseitigt werden sollten.

Hat das Dach noch keine Dämmung, ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. In Kombination mit einer Dampfbremse und passenden Klebe- und Dichtprodukten schützen moderne Dämmstoffe wie Glas- oder Mineralwolle im Winter effektiv vor Kälte, im Sommer vor Hitze. So kann man unter dem Dach auch getrost auf „Energieschlucker“ wie Lüftungs- oder Klimageräte verzichten. Damit im Dachgeschoss das ganze Jahr über Wohlfühlklima herrscht, sollte das Dach insgesamt einen U-Wert unter 0,22 W/mK einhalten.

Bildquelle Startseite: Braas