Drei Komponenten der Dachsanierung

Ist das Hausdach in die Jahre gekommen, lässt sich eine Sanierung kaum mehr vermeiden. Die neue Energieeinsparverordnung schreibt Bauherren diesen Schritt sogar gesetzlich vor – höchste Zeit also, die Dachsanierung in Angriff zu nehmen. Dabei sollten in jedem Fall die Fenster erneuert, die Dachdämmung renoviert und Systeme angebracht werden, die das Haus in der kalten Jahreszeit schnee- und sturmsicher machen.

Ein Fenster-Tausch „Alt gegen Neu“ ist dringend zu empfehlen, denn alte Dachfenster sind in den meisten Fällen undicht. Neue, energetische Fenster lassen Zugluft und Wärmebrücken dagegen keine Chance. Außerdem ist es inzwischen problemlos möglich, die Fenster eins-zu-eins auszuwechseln, selbst wenn das alte Modell von einer anderen Firma hergestellt wurde als das Neue. Für eine größere Lichtausbeute lässt sich die vorhandene Fensterfläche auf Wunsch auch ausweiten, etwa durch den Einbau von Systemfenstern. Dabei gilt: Je höher die Fenster angebracht sind, desto mehr Licht kann in den Innenraum dringen.

Neben dem Fenstertausch sorgt eine hochwertige Dämmung für Wohlfühlklima im Dachgeschoss. Ob Glas- oder Mineralwolle – in Kombination mit einer Dampfbremse und passenden Klebe- und Dichtprodukten schützen moderne Dämmstoffe im Winter effektiv vor Kälte, im Sommer vor Hitze. Wichtig ist dabei, dass alle Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind. Nur so kann die Dämmung ihre volle Wirkung entfalten und Umwelt und Geldbeutel werden nachhaltig geschont.

Ebenfalls bei der Dachsanierung im Mittelpunkt: die sichere Eindeckung. So sollten vor dem Winter etwa lockere Dachpfannen befestigt, Sturmklammern angebracht oder Dachanschlüsse mit Anformzink versehen werden, damit das Dach Herbst- und Winterstürmen trotzt. Die Installation von Schneeschutzsystemen – etwa Schneeschutzgitter oder Rundhölzer –, die die weiße Pracht davon abhalten, als Dachlawinen auf Straßen oder Fußwege abzugehen sind außerdem empfehlenswert.  

Bildquelle: Braas