Das Dach

Fit für den Winter

Kaum eine Jahreszeit verlangt dem Dach mehr ab als der Winter: Über Monate ist es Regen, Schnee und manchmal extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Allerdings muss das Dach gerade dann voll belastbar sein und seine Schutzfunktion tadellos erfüllen. Dass die „fünfte Fassade“ fit für den Winter ist, dafür sorgt der Profi. Er wartet das Dach, entdeckt Schwachstellen sofort und bessert sie aus.

Dachdeckung ist Wind, Schnee und Eis besonders stark ausgesetzt

Zuerst wird sich der Dachprofi die Deckung vornehmen. Schließlich ist sie die erste Angriffsfläche für Wind, Schnee und Eis. Dabei werden lockere Dachsteine fixiert, beschädigte durch neue ersetzt. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf Risikobereichen wie Gauben, First oder Ortgang, weil dort der Wind am stärksten angreifen kann.

Dachhandwerker inspiziert Dachdämmung

Auch der Dachstuhl wird auf Schwachstellen hin untersucht, um seine Tragfähigkeit zu gewährleisten. Diese ist insbesondere bei Tauwetter wichtig, da die Schneemassen dann noch schwerer auf der Dachkonstruktion lasten. Inspiziert wird außerdem die Dämmung. Feuchte Stellen wären hier ein Hinweis darauf, dass – meist an problematischen Stellen wie Anschlüssen, Kaminen oder Antennen – Feuchtigkeit durch ein Leck in die Konstruktion eindringt.

Regen- und Abflussrinnen auf Lecks prüfen

Regen- und Abflussrinnen sollten ebenso auf Lecks überprüft und gegebenenfalls von Schmutz und Laub befreit werden. Dadurch kann das Tau- und Regenwasser ungehindert abfließen, und Eiszapfen bilden sich erst gar nicht.