Dämmung

Brand- und Schallschutz für das Dach

Sowohl der Brand- wie auch der Schallschutz des Hausdachs können mittels einer Dachdämmung optimiert werden.

Brandauswirkungen möglichst gering halten

Viele Häuser stammen aus einer Zeit, in der die Vorgaben für den Brandschutz unter dem heutigen Standard lagen. Wenn Hausbesitzer für ihren Altbau eine Sanierung planen, sollten sie am besten auch in Sachen Brandschutz nachbessern. Wer bei der Dachdämmung zum Beispiel mineralische Dämmstoffe verwendet, rüstet sein Haus gleichzeitig gegen Feuer. Eine Dachdämmung mit Mineralwolle unterstützt den Brandschutz am Dach.

Dämmstoffe aus Mineralwolle werden den heutigen Brandschutz-Anforderungen gerecht: Mit einer mineralischen Dachdämmung verbessern Hausbesitzer nicht nur den Wärmeschutz des Hauses, sondern rüsten es auch effektiv gegen Feuer. Sollte im Ernstfall ein Brand im Dach gelöscht werden, sind keine Brandnester zu erwarten, die einen erneuten Ausbruch ermöglichen – für alle Bewohner im Haus sowie für die Rettungskräfte ein entscheidender Vorteil.

Eine einheitliche Klassifizierung soll die Auswahl von Dämmstoffen erleichtern. Stein- und Glaswolle sind nicht brennbar nach DIN EN 13 501 und/oder DIN 4102-1 in den Brandschutzklassen A1 und A2.

Schallschutz und Sicherheit

Beim Schallschutz entscheidet grundsätzlich die Dämmstoffdicke, denn sie schneidet dem Lärm den Weg ab: Ein schwerer Baukörper lässt sich durch Schallwellen nicht in Schwingung versetzen, sondern "schluckt" den Lärm. Die Schallübertragung wird verhindert. Hohlräume hingegen wirken als natürliche Verstärker. Oft ist das Lärm-Problem aber auch konstruktiv bedingt. Schallbrücken an Bauteilen leiten Schall ins Hausinnere und sorgen dafür, dass sich der Lärm durch die Schwingung weiter potenziert. Beide Problemzonen lassen sich mit einer Dämmung beheben. Flexible, offenporige Dämmmatten aus Steinwolle oder Glaswolle reduzieren die Schallübertragung, weil sich die Schallwellen in der Dämmung verlieren.

Bildquelle: Isover

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