Schallschutz

Ungestörter Schlaf mit Schallschutz-Fenstern

Wer kennt das nicht? Nach einem langen, anstrengenden Tag möchte man nur noch ins Bett und schlafen. Liegt das Zuhause jedoch in einer Einflugschneise oder an einer Hauptverkehrsstraße, fällt das Einschlafen nicht leicht. Gesunder Schlaf stellt sich dann erst spät ein und am nächsten Morgen ist man übermüdet und unkonzentriert.

Abhilfe bieten hier spezielle Fenster. Sie lassen den Lärm dank eines hohen Schalldämm-Maßes nicht ins Haus hinein und die Bewohner können endlich wieder in Ruhe einschlafen und sich erholen.

Schallschutz-Fenster unterstützen die Gesundheit

Weniger als sechs Stunden Schlaf in der Nacht gelten laut des Deutschen Ärzteblattes bei Erwachsenen als Schlafmangel. Die Folgen sind bekannt: Verringerte Aufmerksamkeit sowie frühzeitige geistige und körperliche Ermüdung machen uns den Tag über zu schaffen. Darüber hinaus zeigen Studien, dass auch unsere Gesundheit erheblich darunter leidet. Das Risiko für Infektanfälligkeit ist nur eine der möglichen Folgen von zu wenig Schlaf.

Helfen können hier spezielle Schallschutz-Fenster. Während sich bei Belastungen durch Straßen mit sehr hohem Verkehrsaufkommen besondere Fassaden-Fenster bewähren, sind in Einflugschneisen auch Lösungen für Dachfenster gefragt. Hersteller, wie beispielsweise VELUX, bieten dafür spezielle Ausführungen mit besonders gutem Schallschutz an. Diese Modelle der Schallschutz-Klasse 4 haben ein Schalldämm-Maß von 42 Dezibel, was im Vergleich zu einem normalen Fenster einer Minderung des von außen kommenden Schalls um etwa 60 Prozent entspricht.

Konstruktion der Schallschutz-Fenster

Die Schallschutz-Fenster sind im Vergleich zu normal isolierverglasten Fenstern mit besonders dicken Scheiben ausgestattet. Zudem werden für die beiden Scheiben der Isolierverglasung eines solchen Fensters unterschiedliche Stärken verwendet.

Dadurch treten wegen des unterschiedlichen Schwingungsverhaltens deutlich weniger Resonanzerscheinungen auf. Neben der Verglasung spielt die allgemeine Qualität der Flügel- und Blendrahmenkonstruktion eine wichtige Rolle. Diese sollten möglichst starke Profile und wenigstens zwei dicht schließende, umlaufende Dichtungen haben.

Fachgerechter Einbau besonders wichtig

Für einen wirksamen Schallschutz ist auch die Qualität des Einbaus von entscheidender Bedeutung: „Das hochwertigste Schallschutz-Fenster nützt nichts, wenn der Schall durch Anschlussfugen neben dem Fenster eindringen kann“, erklärt VELUX Fenster-Experte Oliver Steinfatt.

Er empfiehlt deshalb: „Da sollten Bauherren nicht an der falschen Stelle sparen und unbedingt einen fachkundigen Handwerker mit der Montage beauftragen, der die Besonderheiten beim Einbau von Schallschutz-Fenstern berücksichtigt.“

Fördermöglichkeiten für Schallschutz-Fenster

Eigenheimbesitzer, die den Einbau eines Schallschutz-Fensters planen, sollten sich informieren, ob Fördermöglichkeiten bestehen. Je nach Region existieren unterschiedliche Programme, bei denen Bund, Länder oder Gemeinden bis zu 75 Prozent der Investitionen in passive Schallschutzmaßnahmen erstatten.

Wie unterscheiden sich Schallschutz-Fenster von herkömmlichen Fenstern hinsichtlich der Schalldämmeigenschaften?

Die Schalldämmeigenschaften eines Fensters werden ausgedrückt durch das „bewertete Schalldämm-Maß“ Rw nach DIN 4109. Der Rw – Wert wird in dB (Dezibel) angegeben und zeigt an, wie stark der Schalldurchgang durch das Fenster gemindert wird. Je größer dieser Wert ist, desto größer ist die Schallminderung und desto weniger Schall kommt in den Raum. Somit können Geräuschquellen wie laute Musik oder Verkehrslärm je nach Schalldämm-Maß der Fenster verringert werden.

Normale isolierverglaste Fenster haben einen Schalldämmwert von ca. 29 dB (Schallschutz-Klasse 1, im Labor gemessen). Das Standard-Fenster in der VELUX THERMO-STAR-Qualität erreicht 32 dB (Schallschutz-Klasse 2, im Labor gemessen). Spezielle Schallschutz-Fenster, wie etwa das VELUX Schwingfenster der Schallschutz-Klasse 4 in Kunststoffausführung werden mit Schalldämmwerten mit 42 dB angeboten.

Bildquelle: Velux Deutschland