Dachgeschoss-Klima

Für Gesundheit, gegen Schimmel – das Dachgeschoss richtig lüften

Feuchtigkeit ideal für Schimmelbildung

In Dachwohnungen findet das Wetter leichter ein „klimatisches Echo“ als in anderen Räumen. Zur Sommerzeit heizen sie sich oft auf, dagegen bleiben sie im Winter eher kühl und je nach Nutzung mal zu feucht, mal zu trocken. Abhilfe schafft neben einer effizienten Dachdämmung auch das richtige Lüften.

Lassen Sie das Dachzimmer durchatmen!

Drei- bis viermal am Tag kräftig lüften hilft bei der Regulierung der Luftfeuchtigkeit und bringt belebenden Sauerstoff in den Raum. Stoßlüften, also bei weit geöffnetem Fenster, ist dafür eine gute Methode. Noch wirkungsvoller ist Querlüften, bei dem alle Fenster und Türen geöffnet werden, um ordentlichen Durchzug zu schaffen. Am besten lüftet man morgens, mittags, nachmittags und abends vor dem Schlafengehen jeweils 10 bis 15 Minuten.

Schaffen Sie das richtige Klima!

Fürs Wohlfühlen perfekt ist eine konstante Temperatur von 21°C in Wohnräumen und 18°C im Schlafzimmer, bei einer Luftfeuchtigkeit von 45 bis 55 Prozent. Wird die Luft zu trocken, was im Winter leicht geschehen kann, sollte der Trockenheit durch aufgestellte Wasserschälchen entgegengewirkt werden, denn zu trockene Luft fördert Erkältungen.

Ergreifen Sie die Initiative gegen Schimmel!

Die optimale Vorbeugung gegen Schimmelbildung im Dachgeschoss ist die Kombination aus richtiger Temperatur und nicht zu hoher Luftfeuchtigkeit. Wichtig ist also eine konstante Raumtemperatur. Vor allem dann, wenn es zu kühl unterm Dach wird, tritt Schimmel leichter auf – kalte Luft kann Feuchtigkeit nicht so gut bindet wie warme. Die Feuchtigkeit setzt sich somit als Kondensat an Wänden und Fenstern ab und bildet einen idealen Nährboden für Schimmelpilze.

Lüften Sie mit Know-how!

Die Raumluft in Wohnungen und Häusern enthält immer einen Anteil nicht sichtbaren Wasserdampfs, welcher zu Feuchteschäden und Schimmelbefall führen kann. Ziel der regelmäßigen Lüftung ist es daher, einen möglichst großen Luftaustausch im Raum mit der trockeneren Außenluft herbeizuführen und Feuchtigkeit zu reduzieren. Je nach Lüftungsart geschieht dieser Austausch langsamer oder schneller. Durch die Erwärmung der eintretenden Frischluft wird die Luftfeuchtigkeit im Raum beträchtlich gesenkt, da zugleich der Wasserdampf aus dem Raum nach außen abtransportiert wird. Je schneller der Lüftungsvorgang von statten geht, desto weniger Wärmeenergie geht dabei verloren.

Besser leben dank Lüften!

Mit konsequentem Lüften wird die Atemluft einfach besser. Viel Aufwand braucht es dafür gar nicht:

  • Mehrmals täglich (3 bis 4 mal) stoßlüften mit einem Lüftungszyklus von 10 bis 15 Minuten
  • während des Lüftens Heizung abdrehen
  • während der Heizperiode niemals Dauerlüften
  • Möbel und Vorhänge ca. 15 cm von Fenstern und Wänden fernhalten
  • Raumtemperatur stets über 16°C halten
  • Dämpfe aus Küche und Bad sofort weglüften
  • auf zu viele Zimmerpflanzen und Luftbefeuchter verzichten
  • Wäsche nicht in den Wohnräumen trocknen und auch nach dem Bügeln lüften

Nicht zu vergessen ist dabei jedoch immer auch die bauliche Grundvoraussetzung im Haus selbst. Optimale Dachdämmung und moderne Dachfenster unterstützen ein gutes, gesundes Raumklima nachhaltig. Sind Dach und Fenster in einwandfreiem Zustand und ein regelmäßiger Luftaustausch nach außen gewährleistet, so hat Schimmelbildung kaum eine Chance.

Bildquelle: VELUX Deutschland

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