Moderne Dachlandschaften

- Host Pavel

Herr Pavel, welche unterschiedlichen Dachformen gibt es?
Pavel: Die bekannteste Form ist sicherlich das Satteldach, bei dem zwei Dachflächen an einem First aneinander stoßen. Ebenfalls beliebt ist das so genannte Walmdach, bei dem die Flächen an den Schmalseiten abgewalmt sind sowie Dachformen, die sich dem Gebäudegrundriss anpassen (z. B. bei einem Winkelbungalow) bis hin zu aufwändigeren Dachformen, wie dem Mansarddach, bei dem unterschiedlich geneigte Flächen ineinander übergehen.
Welche Rolle spielt dabei das Eindeckungsmaterial?
Pavel: Das Eindeckungsmaterial ist zumindest abhängig von der Dachneigung. Nicht mit jedem Dachmaterial lässt sich jedes Dach bzw. jede Dachform eindecken. Bei steileren Dächern gibt es mehr Möglichkeiten, bei flacheren Dächern gilt es umso mehr auf das passende Material zu achten.
Bedingen sich denn Dachform und Eindeckungsmaterial gegenseitig?
Pavel: Allein schon aus architektonischen Gründen! So sollte man z.B. auf eine kleinteilige Dachfläche keine großformatigen Dachziegel oder –Dachsteine legen, sondern das Dachmaterial unterstützend zur Architektur einsetzen.
Worin unterscheiden sich Dachsteine von Dachziegeln?
Pavel: Dachsteine sind ein sehr robustes und auch wirtschaftliches Material, das auch ökologisch unbedenklich ist. Ein Dachstein wird etwa nur bei 60 Grad getrocknet, so dass im Vergleich zu Dachziegeln nur relativ wenig Energieaufwand bei der Herstellung notwendig ist.
Welche Qualitätsvarianten gibt es?
Pavel: Dachsteine gibt es in den unterschiedlichsten Oberflächenqualitäten: angefangen bei Standardmodellen mit Standardoberfläche bis hin zu Modellen mit sehr glatten und dadurch sehr schmutzabweisenden Oberflächen, z. B. der Star-Technologie von Braas. Bei Dachziegeln verhält es sich recht ähnlich: Wir haben zum einen die naturfarbenen roten Dachziegel, aber auch engobierte bzw. glasierte Dachziegel, die ebenfalls eine sehr glatte Oberfläche aufweisen und dadurch eine ebenso Schmutzabweisende Qualität besitzen.
Und woran erkennt man einen Qualitätsanbieter?
Pavel: An den hochwertigen Produktsystemen, ganz klar! Und diese erkennt man daran, dass sie zumindest den DIN-Standard erfüllen. Daneben gibt es noch ein spezielles DINplus mit höheren Anforderungen, das z. B. Qualitätsanbieter wie Braas erfüllen bzw. sogar noch übertreffen.














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