Dachschmuck

Dachfiguren: Glücksbringer auf dem First

Alles Gute kommt von oben. Nicht so Gutes auch. Was läge also näher, als das eigene Dach mit einem wirkungsvollen Symbol auszurüsten, das Glück anzieht und Unheil abhält?

Schon im Altertum glaubte man, dass Tiere und andere Symbole auf dem Dachfirst die Bewohner vor Übeln aller Art bewahren und den Wohlstand fördern könnten. Bereits die antiken Griechen und die geheimnisvollen Etrusker aus der Zeit um 800 vor Christus verwendeten Firstziegel mit verzierten Enden zum Schutz vor bösen Geistern. Ein wenig von diesem Aberglauben hat sich bis heute gehalten, aber außer dem Schutzzauber ist noch eine andere magische Wirkung hinzugekommen: Die oft aufwändig gestalteten Kunstwerke haben eine unwiderstehliche Anziehungskraft für Blicke.

Historisch und heute noch beliebt

In Deutschland lässt sich die Verwendung symbolischer Figuren auf dem Hausdach bis ins Mittelalter zurückverfolgen. Ein typisches Beispiel ist der Dachreiter, der vielen Kreuzrittern als weithin sichtbares Zeichen ihrer Herkunft und ihres Standes diente. Auch Bauern und Bürger setzten auf „höhere“ Magie: Sie verzierten den Dachfirst bevorzugt mit Tiersymbolen, die das Haus vor Gefahr und ungebetenen Gästen bewahren sollten. Wer sich für den Fall der Fälle rüsten will, der wird auch heute noch fündig. Denn namhafte Hersteller haben nach wie vor hübsche Dachfiguren im Programm, sogar handgefertigte – so beliebt sind die kleinen First-Favoriten.

Dachfiguren finden Sie beispielsweise bei Braas.

Verbreitete Dachfiguren und ihre Bedeutung

Der Firsthahn gilt als Symbol für Wachsamkeit und soll das Haus vor Feuer bewahren. Für zauberische Einbrecherabwehr per Scharfblick sorgt eine sitzende Katze auf dem Giebel, eine laufende verspricht Glück und Reichtum. Ein Spezialist der besonderen Art ist der Schlafwandler: Der kleine Geselle mit der Zipfelmütze soll vor schlaflosen Nächten schützen. Tauben bringen Frieden ins Haus, ein steigendes Pferd wiederum steht für ungezügelte Lebensfreude.

Völlig selbsterklärend sind manche individuellen Stücke, die man auf deutschen Dächern finden kann: So lässt sich leicht erahnen, was den Besitzer eines Tonfußballs begeistert…

Bildquelle: Braas

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