Moderne Dacharchitektur

Dachform sorgt für interessante Optik

Der Baustil des Hauses ist ausschlaggebend für die Wahl der Dachform. Das Dach ist sozusagen das Tüpfelchen auf dem i, das dem Haus seinen besonderen Charakter verleiht. Umso wichtiger also, dass Architektur und Dachform optimal aufeinander abgestimmt sind. Welche Dacharchitektur für das eigene Heim in Frage kommt, hängt natürlich auch von den finanziellen Möglichkeiten und der Umgebung in der man wohnt ab.

Der optische Gesamteindruck muss stimmen

Das Dach ist die Schutzhülle des Hauses und trägt als solches maßgeblich zum harmonischen Gesamteindruck des Hauses bei. Neben klassischen Dachziegeln und Betondachsteinen in Rot gibt es mittlerweile aber eine Vielzahl an Deckungsmöglichkeiten und Farbnuancen, die das Dach in seiner schönsten Form unterstreichen. Wer es auffällig mag, entscheidet sich für ein Dach in Grün, Blau oder Braun. Bei Ziegeln und Dachsteinen gilt: möglich ist, was gefällt. So können auch verschiedene Farben miteinander auf dem Dach kombiniert werden und ganze Muster oder Mosaikanmutungen gestaltet werden.

Altbewährt und stets beliebt sind Schieferdächer. Sie bestechen vor allem durch ihre große Gestaltungsfreiheit was die Deckung angeht. Ob wild, klassisch, altdeutsch, rechteckig oder schuppig – mit dem Baustoff aus der Erde lässt sich jede Dachform elegant eindecken. 

Auf Grund seiner blaugrauen Patina ist der Werkstoff Titanzink berühmt geworden. Inzwischen findet man ihn auf zahlreichen Dächern. Besonders beliebt ist dabei die Eindeckung typischer Dachaccessoires wie Kamin, Giebel oder Gaube.  

Dacharchitektur schützt das Haus

Ob Flach-, Sattel-, Pult-, Walm- oder Mansarddach – die Dachformen sind ebenso unterschiedlich wie die Architektur des Hauses selbst. Dabei passt jedoch nicht prinzipiell jedes Dach auch auf jedes Haus. Wohnt man beispielsweise in einer sehr schneereichen Region, sollte man auf einen flachen Neigungswinkel des Daches achten. Der Schnee kann hier nicht so leicht abrutschen und zur möglichen Gefahr für Fußgänger und parkende Autos werden. Wo dagegen oft und viel die Sonne scheint, dort empfiehlt sich ein Steildach. 

Eine historische und außergewöhnliche Anmutung kann dem eigenen Heim durch die Wahl eines Walm- oder Krüppelwalmdaches verliehen werden. Sie sind nach allen Seiten hin ausladend und beanspruchen daher einiges an Platz, dafür sind sie ein garantierter Hingucker. Und die Dachüberstände haben auch ihr Gutes: sie schützen die Fassade vor Wind und Wetter.

Weniger auffällig sind dagegen Pultdächer. Hier gibt es nur eine schräge Dachseite die zur Wetterseite hin ausgerichtet wird. Die weite Fläche bietet Platz für den Einbau besonders großflächiger Dachfenster, die im Inneren für viel Helligkeit sorgen. Mansarddächer findet man zum Teil noch auf Altbauten. Absoluter Klassiker unter den Dachformen ist aber immer noch das Satteldach, mit zwei Dachseiten. Es wirkt solide und hält sich in der Optik zurück. Hier kann die Architektur des Hauses voll zur Geltung kommen.

Genauere Informationen zum Thema finden Sie in den folgenden Bereichen:

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