Förderungen Dachsanierung

Kostenloses E-Book: Geld vom Staat fürs eigene Dach

Welche staatlichen Förderungen gibt es für die Dachsanierung? Eine ganze Menge – und auch Sie haben womöglich auf mehr Fördermittel Anspruch als Sie denken. Welche Sanierungsmaßnahme am Dach in welchem Umfang und von wem gefördert wird, lesen Sie kompakt und übersichtlich in einem neuen E-Book:

Sie bekommen es hier als kostenlosen Download!

Hier ein kurzer Überblick über die aktuelle Fördersituation bei Dachsanierungen:

Was wird gefördert?

Unterstützt werden verschiedene Sanierungsmaßnahmen, die zu einer höheren Energieeffizienz des Daches beitragen. Ansprüche auf Fördermittel können Sie also bei diesen Vorhaben geltend machen:

  • Modernisierung der Wärmedämmung
  • Erneuerung der Dacheindeckung und der Dämmung
  • Einbau neuer Dachfenster
  • Installation von Solarthermie- oder Photovoltaikanlagen

Neue Dämmung

Allein der Austausch einer alten gegen eine moderne Dachdämmung kann schon zu beträchtlichen Einsparungen an Heizenergie führen. Für diese Maßnahme können Mittel aus der KfW-Förderung 430 oder dem Kredit 151 beantragt werden. Diese Förderungen erhalten Sie auch, wenn Sie die Dämmung modernisieren und damit eine höhere Energieeffizienz erreichen, aber das Dach nicht neu eindecken lassen wollen.

Neue Deckung plus neue Dämmung

Ihre Eindeckung ist nicht mehr in besten Zustand, oder es zeichnet sich ab, dass ihre Maximal-Lebendauer bald erreicht ist? Dann lohnt es sich, diese auszutauschen und bei dieser Gelegenheit gleich eine neue Dämmung zu integrieren: Undichte Dächer verlieren wertvolle Heizenergie, führen häufig zu Feuchteschäden im Dachstuhl und tragen außerdem zur Schimmelbildung bei.

Wenn das Dach neu gedeckt und gleichzeitig die Dämmung auf neuesten Stand gebracht wird, beteiligt sich der Staat an den Modernisierungskosten. Dabei werden Ihnen vom KfW-Zuschuss 430 zwischen 10 und 25 Prozent der förderfähigen Kosten erstattet, die Obergrenze liegt bei 18.750 Euro.

Alternativ steht der zinsgünstige KfW-Kredit 151 für energieeffizientes Sanieren zur Verfügung, mit dem Sie bis zu 50.000 Euro für Einzelmaßnahmen zum Zinssatz von 0,75% (Stand: 2019) erhalten können; hier ist projektabhängig ein Zuschuss zur Kredittilgung bis zu 27.000 Euro möglich. Gut zu wissen: Auch der zertifizierte Energieexperte, den Sie beauftragen, ist förderfähig – mit bis zu 4.000 Euro.

Neue Dachfenster

Moderne Dachfenster haben eine weitaus höhere Dämmwirkung als alte. Sie tragen dazu bei, die Energieeffizienz des Hauses zu verbessern, und fallen deshalb ebenfalls in den Maßnahmenkatalog der Förderprogramme. Auch hier können Sie Mittel aus dem KfW-Investitionszuschuss 430 mit einem Höchstbetrag von 18.750 Euro beantragen oder den Kredit 151 in Anspruch nehmen.

Nutzung von Sonnenenergie

Die Wärme- und Stromerzeugung aus Sonnenenergie trägt maßgeblich zur Energieeffizienz eines Hauses bei und wird entsprechend staatlich gefördert. Zuständig für den Bereich regenerativer Energien ist die BAFA. Sie gewährt für die Installation einer heizungsunterstützenden Solaranlage eine Förderung von 500 Euro aufwärts. Der Rahmen reicht bis zu 200 Euro je Quadratmeter Kollektorfläche.

Photovoltaik-Anlagen zur Gewinnung von Sonnenstrom werden nicht direkt gefördert. Es gibt aber die Möglichkeit einer Finanzierung über den attraktiven KfW-Kredit 74.

Bildquelle: Rathscheck Schiefer