Wohn-Ideen

Die 6 besten Tipps für ein Kinderzimmer im Dachgeschoss

So wird´s für Kleine das Größte

Ein buntes Reich direkt unterm Dach ist der große Traum für Kinder jeden Alters. Hier ist Platz zum Spielen und Toben, ohne die Eltern zu stören. Hier kann man mit Freunden Abenteuer erleben oder in Ruhe schmökern. Ob Mädchen oder Jungen – ein schräges Dach vermittelt das geborgene Gefühl eines eigenen kleinen Hauses mit Familienanschluss. Hier die besten Praxistipps, wie aus einem ausgebauten Dachraum das perfekte Kinder- und spätere Jugendzimmer wird:

1. Kindgerechte Platz-Planung

Schlafen, Schule, Spielen und Stauraum sind die vier natürlichen Zonen eines Kinderzimmers unterm Dach. Je nach verfügbarer Quadratmeterzahl lässt sich nahezu jeder Dachraum so aufteilen, dass für alle Bedürfnisse der Junioren ausreichend Platz bleibt. Besonders wichtig: Am Boden eine großzügige Fläche für Spielaktivitäten frei halten! Die klare Trennung der Bereiche bringt auch ganz automatisch praktische Vorteile im Alltag der Kinder: Auf Hausaufgaben konzentriert man sich einfach besser, wenn das Spielzeug nicht unmittelbar in Sicht- bzw. Reichweite liegt.

2. Nischen nutzen

Ihr Dachgeschoss hat einige Ecken? Umso besser! Denn Platz, der sich für Möbel und Aktivitäten nicht eignet, ist ideal für integrierte Schränke und Regale – alternativ auch für Staubereiche, die mit einem Vorhang abgetrennt werden.

3. Der Ordnung eine Chance geben – oder gleich mehrere

Die Menge an Spielzeugen, Puzzles, Kuscheltieren, Bastelarbeiten und Malutensilien, die ein Kind sein eigen nennt, erhöht sich von Monat zu Monat. Äußerst hilfreich deshalb fürs Aufräumen: Ein gut abgestimmtes Sortiment an Kisten unterschiedlicher Größe, in denen sich alle Besitztümer schnell unterbringen lassen. Diese Behältnisse können zum Beispiel entlang einer Schräge unterhalb der Stehhöhe gelagert werden – eine hervorragende Chaos-Prophylaxe!

4. Da ist noch Luft nach oben

Je nach Höhe des Dachgeschosses kann die nutzbare Fläche durch clevere Einrichtungsideen zusätzlich gesteigert werden. Hochbetten schaffen eine gemütliche Extra-Höhle zum Spielen oder Raum für einen begehbaren Kleiderschrank. Bei besonders hohen Dachbereichen kann auch eine Galerie eingezogen werden – das schafft Quadratmeter und Kletterspaß zugleich.

5. Licht und Farben bringen fröhliche Stimmung

Ausreichend Tageslicht ist für Kinder ebenso wichtig wie für Erwachsene. Das Kinderreich unter der Schräge sollte deshalb mit so vielen und ausreichend großen Dachfenstern ausgestattet sein, dass tagsüber künstliche Beleuchtung im Normalfall überflüssig ist. Die Bedienungselemente der Fenster sind idealerweise ohne Zuhilfenahme von Stühlen oder Trittleitern gut erreichbar – so wird das Lüften sicherer. Bei kleineren Kindern empfiehlt sich der Einbau eines zusätzlichen Sicherungselements wie z. B eines Sperrbeschlags, der den möglichen Öffnungswinkel des Dachfensters mechanisch verringert.

Das Farbklima im Raum lässt sich durch Sonnenschutzelemente und Wandfarben ganz den Wünschen des Bewohners anpassen. Mädchen entscheiden sich oftmals für ein zauberhaftes Rosa, Jungen bevorzugen gerne piratenhafte Blau- und Grüntöne. Teilen sich zwei Geschwister einen Raum, kann jeder „Herrschaftsbereich“ mit der individuellen Lieblingsfarbe abgegrenzt werden.

6. Kinder-Klima zum Wohlfühlen

Eine gute Dämmung trägt maßgeblich dazu bei, dass das Dachgeschoss auch in den heißen Sommermonaten eine Wohlfühlzone und im Winter ein kuschelig-warmes Nest bleibt. Sie bildet außerdem einen effektiven Schallschutz gegen Lärm von außen und sorgt für erholsamen, ungestörten Schlaf.

Bildquelle: VELUX Deutschland